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    <title>Dr. Heinisch Weblog (Dr. Michael Heinisch)</title>
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    <description>Dr. Michael Heinisch</description>
    <dc:publisher>ronald</dc:publisher>
    <dc:creator>ronald</dc:creator>
    <dc:date>2006-11-23T08:58:34Z</dc:date>
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    <title>Dr. Heinisch Weblog</title>
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    <title>Heilung ist nicht nur Therapie des Körpers</title>
    <link>http://www.medizinmitseele.at/heinisch/stories/185/</link>
    <description>Vor einiger Zeit führte der renommierte Krebsspezialist Prof. Ludwig, Vorstand am Wilhelminenspital, eine Untersuchung durch, mit der er die Wirkung von &quot;Handauflegen&quot; im Rahmen von Therapien untersuchte. Das wissenschaftliche Ergebnis war eindeutig: Durch Handauflegen verbesserte sich der Allgemeinzustand, Schmerzen und Depressionen ließen nach. Es wurde beschrieben, dass die Patienten entspannten und innerlich ruhiger wurden. Um was geht es eigentlich? Wenn ich jemandem die Hand auflege, dann wende ich mich diesem Menschen zu. Heilung besteht nicht nur aus der Therapie des Körpers. Nur wer die Seele mitbehandelt, kommt schlussendlich an das Ziel. Dazu braucht es keine besonderen Kräfte, sondern das liebevolle Bemühen um den Menschen. </description>
    <dc:creator>Dr. Michael Heinisch</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Dr. Michael Heinisch</dc:rights>
    <dc:date>2006-09-21T08:13:30Z</dc:date>
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    <title>Was wollen zu Pflegende wirklich?</title>
    <link>http://www.medizinmitseele.at/heinisch/stories/165/</link>
    <description>In der aktuellen Pflegediskussion könnte man leicht den Überblick verlieren. Fast täglich gibt es neue Lösungsvorschläge, um den aktuellen und künftigen Pflegebedarf auf möglichst legale Art und Weise zu decken. Mit unglaublicher Selbstsicherheit haben sämtliche Interessengruppen, Lobbyisten und politische Parteien das Pflegeproblem haarscharf erkannt und kennen eben die richtige Lösung. Aber wer hat denn wirklich jemals pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige ernsthaft, strukturiert und umfassend nach ihren Bedürfnissen gefragt? Wer hat den Bedarf nach Pflege in Heimen oder zu Hause repräsentativ erhoben? Wer hat jemals nach den Ängsten und Sorgen alter Menschen gefragt und wie man ihnen wirklich helfen kann?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade hat Österreich im Krankenhaus-Bereich eine umfassende Erhebung künftiger Krankheiten der Österreicherinnen und Österreicher abgeschlossen (siehe &lt;a href=&quot;http://www.bmgf.gv.at/cms/site/detail.htm?thema=CH0037&amp;doc=CMS1136983382893&quot;&gt;Österreichischer Strukturplan Gesundheit&lt;/a&gt;). Daraus haben wir einen Bedarfsplan für medizinische Angebote abgeleitet. Im Pflegebereich gibt es diese Bedarfs- erhebung nicht. Wie können dann die Lösungsvorschläge so klar sein? Wir müssen darauf achten, dass nicht die Interessengruppen ihre Anliegen zum Lösungsmodell erklären. Einzig das Bedürfnis des zu pflegenden Menschen und seiner Angehörigen zählt. Aber vielleicht müssten wir das System dann wirklich grundlegend ändern. Lassen Sie es uns erheben. Gerade in Vorwahlzeiten sind die Österreicherinnen und Österreicher doch in Meinungsumfragen wirklich geübt.
</description>
    <dc:creator>Dr. Michael Heinisch</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Dr. Michael Heinisch</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-25T09:15:53Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://www.medizinmitseele.at/heinisch/stories/123/">
    <title>Gelebte &quot;Medizin mit Seele&quot;</title>
    <link>http://www.medizinmitseele.at/heinisch/stories/123/</link>
    <description>Immer wieder stoßen wir auf gelebte und erlebte Beispiele von &quot;Medizin mit Seele. Genau am Punkt ist ein Projekt am Orthopädischen Spital Speising. Pro Jahr werden dort tausende Menschen auf höchstem medizinischem Niveau operiert. Dass die meisten Patienten den Eingriffen an ihrem Körper mit Angst und Sorge entgegen sehen versteht sich von selbst und ist natürlich. Daher hat sich das Ordensspital entschlossen, am Ort und am Zeitpunkt der größten Angst  bei der Schleuse in den Operationssaal  eine Dienstleistung besonderer Art anzubieten: Ordensschwestern stellen sich zur Verfügung  für ein Gespräch, eine Berührung oder einfach nur um da zu sein. Die Resonanz der Patienten ist unglaublich positiv. Die Angst verschwindet nicht immer, aber der Patient hat das Gefühl, dass seine Angst sein darf, dass sie verstanden wird, dass sie angenommen wird und Teil seiner selbst ist. Der Aufwand ist gering und die Wirkung dabei so groß.</description>
    <dc:creator>Dr. Michael Heinisch</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Dr. Michael Heinisch</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-07T08:48:25Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://www.medizinmitseele.at/heinisch/stories/88/">
    <title>Private vs. öffentliche Krankenhaus-Betreiber</title>
    <link>http://www.medizinmitseele.at/heinisch/stories/88/</link>
    <description>In den letzten Wochen wurde in Österreich viel über die Bedeutung privater Betreiber von Krankenhäusern gesprochen. So recherchierte &lt;a href=&quot;http://www.ihs.ac.at/&quot;&gt;IHS&lt;/a&gt; die Situation privater Krankenhausketten und kam zur Erkenntnis, dass in Europa die Staaten ihre Aufgaben sichtlich neu definieren und die stationäre Versorgung zunehmend in private Hände legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich hören wir oft, dass die privaten-gemeinnützigen Krankenhäuser (Ordensspitäler) lediglich Rosinenpickerei betreiben  d.h. mutmaßlich vom Gewinn gesteuert sind und nur jene Medizin machen, die sich lohnt. Aber warum sollten wir das tun? Als gemeinnützige Krankenhausträger ist es den Ordensspitälern nämlich unter keinen Umständen möglich, Geld mit dem Gesundheitswesen zu verdienen. Jeder Euro und jeder Cent, der durch wirtschaftliches Verhalten eingespart oder erwirtschaftet wird, muss (!) Kraft Gesetztes in unseren Krankenhäusern verbleiben und wird für die Behandlung der Patienten investiert. Die Ordensspitäler unterliegen ebenso wie alle anderen öffentlichen Spitäler der öffentlichen Gesundheitsplanung und müssen die allgemeinen Qualitätskriterien einhalten. Wir können uns nicht aussuchen, welche Leistungen wir für die Bevölkerung erbringen. Dass es uns nicht um das Geldverdienen geht, beweist auch die Anzahl an Betten in Bereichen, die landläufig nicht zu den am besten finanzierten zählen  denken Sie an die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Palliativmedizin&quot;&gt;Palliativmedizin&lt;/a&gt;, d.h. an die Betreuung unheilbar kranker Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ordensspitäler benötigen jedoch  so wie alle anderen an der öffentlichen Versorgung teilnehmenden Krankenhäuser  eine volle Abdeckung ihrer Kosten. Private Zuzahlungen der Orden dafür, dass man öffentliche Versorgung erbringen darf (die ansonsten die Länder selbst zu erbringen hätten), sollten bald der Vergangenheit angehören.</description>
    <dc:creator>Dr. Michael Heinisch</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Dr. Michael Heinisch</dc:rights>
    <dc:date>2006-07-05T15:55:41Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://www.medizinmitseele.at/heinisch/stories/84/">
    <title>Nur nicht bei den Werten sparen  ein Spital braucht Seele</title>
    <link>http://www.medizinmitseele.at/heinisch/stories/84/</link>
    <description>In der jüngsten Ausgabe des deutschen Krankenhausmagazins &lt;a href=&quot;http://www.bibliomed.de/index.cfm?630DFD1C0C224E4C9E12D99C72C0770B&quot;&gt;&quot;Führen &amp; Wirtschaften im Krankenhaus&quot;&lt;/a&gt; habe ich einen interessanten Artikel über ein Projekt des bekannten Beratungsunternehmens &lt;a href=&quot;http://www.mckinsey.com/&quot;&gt;McKinsey&amp;Company&lt;/a&gt; gefunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der &lt;a href=&quot;http://www.uniklinik-freiburg.de&quot;&gt;Universitätsklinik Freiburg&lt;/a&gt; hat McKinsey Erkenntnisse aus Produktivitätsprogrammen der Automobilindustrie auf das Krankenhaus umgelegt. Es wurden die Parallelen beschrieben: Just-in-Time Produktion von Autos einerseits  Verkürzung von Behandlungsprozessen auf das medizinisch unbedingt notwendige Maß anderseits. Keine unnötigen Wege am Produktionsband einerseits  keine Doppeluntersuchungen andererseits. Optimierte Bestandshaltung der Autos einerseits   optimierte Bettenauslastung andererseits. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Können wir Krankenhäuser wirklich wie Industriebetriebe führen? Natürlich können wir viel von anderen Branchen lernen, insbesondere was Prozess  Know-how und Managementstandards anbelangt. Aber wenn es in unseren Gesundheitseinrichtungen bei der Professionalität alleine endet, degradieren wir zu Krankenhausfabriken. Krankenhäuser produzieren mehr als Dienstleistungen  sie arbeiten am Leben. Wir haben viel mehr als Kunden  in unsere Spitäler kommen nämlich Patienten, mir Ihren Ängsten und Hoffnungen. Den Unterschied machen die Werte. So wird aus einem Krankenhaus-Business ein Spital mit Seele.</description>
    <dc:creator>Dr. Michael Heinisch</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Dr. Michael Heinisch</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-26T08:21:19Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://www.medizinmitseele.at/heinisch/stories/77/">
    <title>Ängste</title>
    <link>http://www.medizinmitseele.at/heinisch/stories/77/</link>
    <description>Gerade habe ich die Galerie der Unterstützer der Medizin mit Seele besucht. Die Statements sind berührend und authentisch  und sie sind menschlich. Ich lese keine Berufspolitik  ich lese nur von Lobbyisten für die Menschlichkeit und die Werte im Gesundheitswesen. Vielen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.medizinmitseele.at/heinisch/stories/61/#71&quot;&gt;Herr Roskothen hat gefragt&lt;/a&gt;, ob es Initiativen dazu auch in Deutschland gibt. Ich kenne sie nicht. Aber die Notwendigkeit dazu erkenne ich sehr wohl. Nahezu monatlich werden Krankenhäuser geschlossen oder verkauft, Ärzte streiken  all dies muss die kranken wie auch die gesunden Menschen in Deutschland in höchstem Masse verunsichern. Es ist wohl so, dass Reformen zur Sicherstellung der Finanzierbarkeit des Gesundheitswesens jetzt notwendig sind. Immerhin geht es um den Kampf für einen breiten Zugang zur Gesundheitsversorgung. Aber wir müssen die Menschen in diesem Reformprozess mitnehmen! Sprechen wir die Ängste und Bedürfnisse der Patienten offen an, sonst wird aus Angst offener Widerstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wichtiger Hinweis kam von anderer Stelle: Menschen können Medizin mit Seele nur leisten, wenn wir den Helfern Förderung und Anerkennung geben. Ganz da zu sein für den Menschen, ihm die volle Aufmerksamkeit für sein Schicksal in der zur Verfügung stehenden Zeit zu geben  dazu braucht man Kraft und Motivation. Diese notwendigen Zeichen der Wertschätzung und des Respekts ist die Aufgabe der Führung der Krankenhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Update:&lt;/i&gt; In einem &lt;a href=&quot;http://www.diabsite.de/diabetes-weblog/2006/05/26/wertefragen/&quot;&gt;Weblog lese ich&lt;/a&gt; von einer Tagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft, bei der &lt;a href=&quot;http://www.diabsite.de/aktuelles/nachrichten/2006/060526e.html&quot;&gt;in einem Referat&lt;/a&gt; &quot;angesichts der Verknappung finanzieller Ressourcen&quot; die stärkere Beachtung von &quot;Wertefragen [...] die aus dem medizinischen Kontext allein nicht zu klären sind&quot; gefordert wird.</description>
    <dc:creator>Dr. Michael Heinisch</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Dr. Michael Heinisch</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-13T08:30:01Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://www.medizinmitseele.at/heinisch/stories/61/">
    <title>Der Wert der Werte</title>
    <link>http://www.medizinmitseele.at/heinisch/stories/61/</link>
    <description>Für mich ist das Phänomen Weblogs relativ neu, aber als ich im Rahmen der Planung dieser Initiative gefragt wurde, ob ich ein solches &quot;Tagebuch&quot; führen wollte, habe ich gerne ja gesagt. &lt;br /&gt;
Bei der Recherche in Diensten und Suchmaschinen bin ich auf einige interessante Meinungen in anderen Weblogs gestoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft schwingt darin ein sehr negativer Ton mit, aus meiner Sicht aber nicht immer gerechtfertigt. In diesem Beitrag wird gefragt &quot;Medicus quo vadis&quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://gesundheitspolitik.blog.de/2006/05/13/medicus_quo_vadis~795705 &quot;&gt;http://gesundheitspolitik.blog.de/2006/05/13/medicus_quo_vadis~795705&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Frage die nicht unberechtigt ist, jedoch auch mit einbeziehen müsste wohin der &quot;Medicus&quot; denn noch gehen kann. Wie ich in meinem letzten Beitrag geschrieben habe sind solche Debatten etwas für gesunde Menschen, sobald man durch Krankheit seinen Handlungsspielraum einbüsst plagen einen andere Sorgen. Vor allem weil unsere Mediziner mit großem Engagement arbeiten und oft auf Grund des hohen Leistungsdrucks keine Zeit mehr haben für das was aus unserer Sicht gute Medizin aus macht: sich um die Bedürfnisse der einzelnen Patienten zu kümmern. Fürsorgliche Ansprechpartner zu sein und eben jene liebevolle Zuwendung geben zu können die es aus meiner Sicht braucht. Ich unterstütze diese Initiative aus genau diesem Grund, weil die Werte in der Medizin wieder eine größere Rolle spielen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass dies keine weltfremde Ansicht ist, sondern täglich passiert zeigt dieser überaus berührende Eintrag dieser Dame die offensichtlich im &quot;Gesundheitswesen&quot; arbeitet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://tagebuch.aol.de/flocky280/Alltagliches/entries/1292&quot;&gt;http://tagebuch.aol.de/flocky280/Alltagliches/entries/1292&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist die Sorge die hier zum Ausdruck kommt, die Sorge im Dienste der Gesundheit alles getan zu haben damit es Menschen besser geht. Da kann ich Peter Roskothen und seinem Statement in seinem Weblog nur beipflichten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Es geht um ein soziales Miteinander, in dem man andern hilft, für sie da ist, für schwächere, finanziell arme und depressive Menschen eine Stütze bildet. Es geht nicht um Ellebogen die andere aus dem Weg räumen, sondern um Zuwendung für den anderen, für Tiere, für diesen Planeten.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://log.roskothen.de/?p=55&quot;&gt;http://log.roskothen.de/?p=55&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich finde unsere gemeinsamen Werte sollten uns etwas Wert sein. Zumindest ein Zeichen.
</description>
    <dc:creator>Dr. Michael Heinisch</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Dr. Michael Heinisch</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-26T13:21:31Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://www.medizinmitseele.at/heinisch/stories/57/">
    <title>Zuwendung braucht Zeit.</title>
    <link>http://www.medizinmitseele.at/heinisch/stories/57/</link>
    <description>Sylvia Wörgetter hat vor einigen Tagen in den &lt;a href=&quot;http://www.salzburg.com&quot;&gt;Salzburger Nachrichten&lt;/a&gt; aus einer Studie zitiert, nach der sich Menschen im Krankheitsfall vor allem nach zweierlei sehnen: von der Krankheit geheilt zu werden und nach liebevoller Zuwendung. Ich möchte Ihnen von Diskussionen berichten, welche ich insbesondere in der letzten Zeit häufig mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Ärzteschaft und der Pflege führe. Im Kern drehen wir uns immer wieder um die Frage, wie man liebevolle Zuwendung einerseits geben soll, wo doch andererseits die Zeit, die man im Krankenhausalltag für den Patienten hat, immer weniger wird. Der medizinische Fortschritt macht es möglich, die steigenden Patientenzahlen machen es nötig. Zweifelsohne braucht Zuwendung Zeit. Aber haben wir die zur Verfügung stehende Zeit bereits vollständig für Zuwendung ausgeschöpft? Sind wir wirklich beim Patienten, wenn wir beim Patienten sind? Vieles was unsere Patienten als Zuwendung wahrnehmen benötigt nicht viel Zeit, benötigt aber viel Aufmerksamkeit und Respekt vor der &lt;a href=&quot;http://www.medizinmitseele.at/stories/20/&quot;&gt;Würde&lt;/a&gt; und dem einmaligen Schicksal des Menschen.</description>
    <dc:creator>Dr. Michael Heinisch</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Dr. Michael Heinisch</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-24T18:05:15Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://www.medizinmitseele.at/heinisch/stories/41/">
    <title>Öffentliche Debatten über das Gesundheitswesen</title>
    <link>http://www.medizinmitseele.at/heinisch/stories/41/</link>
    <description>Viele öffentliche Debatten über das Gesundheitswesen und seine Zukunft sind gemacht für die gesunden Menschen. Wer gesund ist, hat den Mut und die Motivation über Geld, Krankenhausbetten und Verweildauern nachzudenken. Was bewegt allerdings die Menschen, wenn sie krank sind? Was ist, wenn man seine Autonomie und seine Selbstbestimmung verliert  schlagartig? Dann sind es ganz andere Themen, die uns bewegen. Halbjährlich befragen wir die Menschen, die in unsere Krankenhäuser kommen nach ihrer Meinung zu unserer Arbeit und unserer Qualität. Und vor allem fragen wir nach ihren Bedürfnissen. Und jedes Mal sagen uns die Menschen, was Sie neben der kompetenten medizinischen und pflegerischen Behandlung brauchen: liebevolle Zuwendung! Die größte Zufriedenheit erfährt, wer die volle Aufmerksamkeit durch Arzt und Pflegemitarbeiter erhält. Es geht dabei nicht nur um die Zeit. Es geht darum, dass der Patient im Moment den Eindruck hat, dass den Menschen gegenüber das einzigartige Schicksal und die Fragen der Ungewissheit wirklich interessieren, die der Kranke hat. Es geht um den sichtbar entgegengebrachten Respekt vor der Würde des Menschen. In unseren Krankenhausbetrieben, die von steigenden Patientenzahlen und kürzeren Verweildauern geprägt sind, ist das eine große Herausforderung für alle Beteiligten. Ich glaube, dass ein Krankenhaus viel mehr ist als ein Ort der Diagnose und Therapie. Für mich ist ein Krankenhaus ein Ort, an dem auch die Hilflosigkeit eines Menschen ihren Platz finden muss und an dem Patienten Halt durch unsere Zuwendung erfahren.</description>
    <dc:creator>Dr. Michael Heinisch</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Dr. Michael Heinisch</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-28T13:16:21Z</dc:date>
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