31. März
Prominente Unterstützer.
Initiator der Initiative: Vinzenz Gruppe - Menschliche Medizin trifft modernes Management
Initiator der Initiative ist die Vinzenz Gruppe, ein Spitalsverbund von sieben konfessionellen Krankenhäusern in Wien und Oberösterreich. Die Gruppe ist eine Gründung der Barmherzigen Schwestern, der Krankenhäuser verschiedener Ordensgemeinschaften angehören. Ihr Angebot steht allen Patienten offen. Zur Vinzenz Gruppe gehören die Krankenhäuser der Barmherzigen Schwestern Wien, Ried und Linz, das Orthopädische Spital Speising sowie die Krankenhäuser St. Josef, Göttlicher Heiland und Herz-Jesu (alle Wien).
Unterstützen Sie MEDIZIN MIT SEELE und
Die Einrichtungen der Gruppe mit mehr als 4.500 Beschäftigten und rund 2.000 Betten setzen nicht nur auf hohe Kompetenz bei Medizin und Pflege, einen besonderen Stellenwert hat die menschliche Zuwendung als Beitrag zum Heilungserfolg. Ziel der Vinzenz Gruppe
ist die einheitliche Führung der Spitäler, mit dem Bekenntnis zum christlichen Wertebild. Das Prinzip heißt menschliche Medizin. Das möglich zu machen, ist die Aufgabe von modernem, menschlichem Management in der Gruppe. Effiziente Organisation und Sparen bei Strukturen machen die Mittel frei für den besten Dienst am Menschen.
Eine auf den Punkt gebrachte Kurzbezeichnung einer bedeutsamen Initiative, von der ich mir frische Impulse zu einer Sensibilisierung und Umorientierung im Gesundheitswesen verspreche. Wenn es diese treffende Bezeichnung für die gegenständlichen Aktivitäten der Vinzenz Gruppe nicht gäbe, müsste sie noch erfunden werden, da damit punktgenau umschrieben ist, was die PatientInnen immer wieder als grundlegendes Bedürfnis artikulieren. Mit der Wertefibel ist eine einprägsame und praxisorientierte Umschreibung gelungen, was „Medizin mit Seele“ bedeutet. Ich hoffe daher, dass die Wertefibel von den Gesundheitsberufen nachhaltig angenommen und in der täglichen Arbeit umgesetzt wird.
Mag. Markus Beyrer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung:
In den Händen gut ausgebildeter und motivierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter liegt zu einem erheblichen Teil der Erfolg heimischer Unternehmen. Das gilt insbesondere für die zunehmend zusammenwachsende Welt, in der wir wirtschaften. Gerade in international tätigen Unternehmen und Industriebetrieben sind respektvoller Umgang und soziales Engagement zunehmend wichtigere Elemente für ein gewinnbringendes und nachhaltiges Wirtschaften. Daraus rührt auch mein tiefer Respekt für die Initiative „Medizin mit Seele“ – für die Leistungen und das Engagement im Dienst der Menschlichkeit. Denn auch das österreichische Gesundheitssystem und sein Angebot brauchen beides: exzellentes Know-how und Menschlichkeit.
Prim. Dr. Wolfgang Brandtner, Geschäftsführung Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried:
In der lauten Diskussion um Kosten und Effizienz im Gesundheitswesen drohen die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen überhört zu werden. In einer Schutz- und Hilfebedürftigen Situation individuell wahrgenommen zu werden, ist die Erwartung der Menschen.
Dazu bedarf es auf Basis einer Werte-orientierten und gesicherten Qualität der Medizin vor allem der Herzensbildung jener, die als Dienstleister im unmittelbaren und auch mittelbaren Behandlungsprozess am Patienten stehen. Herzensbildung wird allerdings auch dem Bemühten weder in die Wiege gelegt, noch am Promotionstag verliehen. Daran muss rechtschaffen gearbeitet werden, um besser zu verstehen und besser helfen zu können. Die Initiative "Medizin mit Seele" ist ein lohnenswerter Denkanstoß für alle in diesem Gesundheitssystem Tätigen.
StR Mag.a. Renate Brauner, Wiener Finanzstadträtin:
Als Wiener Finanzstadträtin ist es mir ein besonderes Anliegen, dass alle Menschen dieser Stadt - unabhängig von sozialem Status, Alter oder Herkunft - medizinisch und pflegerisch auf höchstem Niveau betreut werden. Dabei geht es nicht nur um den Einsatz medizinischer High-Tech-Geräte, sondern vor allem um das Wohlbefinden der PatientInnen und um deren Vertrauen in die Therapie. Die MitarbeiterInnen in allen Wiener Spitälern vereinen hohe fachliche Kompetenz mit Menschlichkeit und tragen so wesentlich dazu bei, dass die medizinische Versorgung dieser Stadt hohes Ansehen genießt. Es ist wichtig, dass bei der Debatte über die Finanzierung und andere Zukunftsfragen des Gesundheitswesens eines nie vergessen wird: der Mensch im Mittelpunkt.
Dr. Reiner Brettenthaler, Präsident des CPME Comité Permanent des Médicins Européens:
Krankheit ist nicht nur eine Frage körperlicher Beschwerden und Störungen; Krankheit ist ein gesamtmenschliches Phänomen, das neben der körperlichen die seelisch-geistige und die soziale Komponente mit einbezieht. Menschen, die bei der medizinischen Behandlung Zuwendung und Verständnis erfahren, partizipieren doppelt, wie uns aktuelle Erkenntnisse der Neurowissenschaften eindrucksvoll vor Augen führen: sie arbeiten aktiv an einer Therapie mit und sie kommen mit ihrer Situation schneller und besser zurecht. Die Möglichkeiten der modernen Hochleistungsmedizin und die gewaltigen Fortschritte in der medikamentösen Behandlung dürfen somit nie darüber hinwegtäuschen, dass der gesamte Mensch Ziel der ärztlichen Bemühungen ist und nicht nur seine Krankheit. Die respektvolle Begegnung mit dem Patienten/der Patientin, das Zuhören, das Hinwenden sind zeitlose ethische Ansprüche. Sie sind notwendiger Regulator gegenüber Tendenzen, welche die Sinnhaftigkeit und allgemeine Verfügbarkeit zeitgemäßer medizinischer Hilfe immer mehr nach technokratisch-ökonomischen Kriterien beurteilen. Dieses humane Bewusstsein muss wachgehalten werden, wenn wir ein menschliches und soziales Gesundheitssystem aufrecht erhalten wollen.
Dr. Peter Eichler, Leiter der Krankenversicherung, UNIQA Versicherungen AG:
Als größter privater Krankenversicherer Österreichs wollen wir für unsere Kunden bestmögliche Qualität im Spital erreichen. Deshalb haben wir mit zahlreichen Spitälern verbindliche Leistungsstandards vereinbart. Privat geführte Spitäler, darunter jene der Vinzenz Gruppe, weisen dabei einen deutlichen Vorsprung gegenüber den staatlichen Krankenanstalten auf. Unsere Kunden bescheinigen den privat geführten Spitälern signifikant bessere Werte insbesondere bei allen Fragestellungen, bei denen es um die menschliche Komponente geht. "Medizin mit Seele" ist also durch konsequentes Wertemanagement leb- und erlebbar. Dass dies keineswegs im Widerspruch zu ökonomischen Interessen stehen muss, zeigt die Effizienz der privat geführten Spitäler, die - sehr vorsichtig ausgedrückt - keinesfalls schlechter als die der Staatseinrichtungen ist.
Kons.-Rat. Mag. Martin Felhofer, Abt des Stiftes Schlägl:
Mit dem „Weg der Werte“ sind wir auf dem richtigen Weg, auf einem modernen Weg. Denn die Trendforscher haben ein „Comeback der Werte“ ausgemacht. Ethik und Moral sind die zentralen Themen des 21. Jahrhunderts.
Selbst die Wirtschaft rückt in Zeiten von Globalisierung und Liberalismus vom reinen Effizienzdenken ab und tritt für eine ethische Grundorientierung ein.
Nur wenn wir aus gemeinsamen Werten leben, dann werden wir auch fertig mit unseren Grenzerfahrungen, besonders mit der Grenzerfahrung der Machbarkeit. Es gehört wohl zum Heilen und ist zum Heil, wenn wir die existentiellen Fragen auch des menschenwürdigen Sterbens nicht ausblenden und Beistand schenken.
Die Spaßgesellschaft blendet nicht nur Missgeschick und Misserfolg aus, sondern auch jede Form von Leid, Behinderung und Schwäche. Es ist eine große Herausforderung der „Medizin mit Seele“, den Menschen ganzheitlich zu sehen und zu behandeln. Die „Hand“ als Bild ist ein Ursymbol des Vertrauens.
Dr. Heinz Fischer, Österreichischer Bundespräsident:
Ich freue mich sehr, dass es sich die "Vinzenz Gruppe" als Verbund von gemeinnützigen Ordensspitälern in Wien und Oberösterreich zur Aufgabe gemacht hat, mit der Initiative "Medizin mit Seele" den Blick ganz gezielt auf den kranken Menschen mit all seinen Bedürfnissen zu richten. Nicht nur die körperlichen, sondern auch die seelisch-geistigen und sozialen Anliegen der Patientinnen und Patienten werden in den Vordergrund gestellt.
Wir alle wissen, wie schwierig es manchmal ist, im medizinisch- technischen Alltag eines Krankenhauses das Bemühen um die Ganzheit des Menschen im Auge zu behalten. Aber Anteilnahme, persönliche Gespräche und die angemessene Zuwendung behalten bei allen wirtschaftlichen und technischen Herausforderungen bei der Behandlung kranker Menschen ihren unersetzbaren Wert.
Ich danke der Vinzenz Gruppe für ihre Initiative "Medizin mit Seele", die sicher ganz wesentlich zum Genesungsprozess der Patientinnen und Patienten beitragen wird und wünsche Ihnen alles Gute für Ihre unverzichtbare Arbeit!
Dr. Günter Geyer, Generaldirektor Wiener Städtische Versicherung AG VIENNA INSURANCE GROUP:
Die bestmögliche medizinische Versorgung ist für uns als einen der führenden, privaten österreichischen Gesundheits- und Pflegeversicherer ein wichtiges Anliegen. Im Spitalsalltag treten aber oft die Sorgen und emotionalen Bedürfnisse der Patienten in den Hintergrund. Eine `Medizin mit Herz´, die sich um den Menschen aus ganzheitlicher Sicht sorgt, leistet einen wesentlichen Beitrag zur Gesundung. Im Interesse unserer Kunden freue ich mich über diese Initiative sehr und wünsche ihr viel Erfolg dabei, Medizin mit emotionalem Zuspruch zu verbinden, der heute auch in der Pflegefrage so wichtig geworden ist.
Dr. Alfred Gusenbauer, Bundeskanzler a.D.:
Das österreichische Gesundheitssystem wird zu den besten weltweit gezählt. Als österreichischer Bundeskanzler ist es mir ein zentrales Anliegen, diesen Status zu erhalten und eine bestmögliche medizinische Versorgung aller Menschen in unserem Land sicherzustellen. Gerade vor dem Hintergrund finanzieller Herausforderungen und der Diskussionen um Kostenbegrenzung und Effizienzsteigerungen muss es unser Ziel bleiben, allen Patientinnen und Patienten eine Betreuung auf höchstem Niveau bieten zu können. Dabei darf es keinen Unterschied nach sozialem Status, Alter oder Herkunft geben.
Die Vinzenz Gruppe zeigt mit ihrer Initiative "Medizin mit Seele", dass uns nicht allein die physische Betreuung der Menschen am Herzen liegen darf. Genauso wichtig ist es, gleichzeitig auf die seelisch-geistigen und sozialen Anliegen einzugehen. Ein ganzheitlicher Ansatz in der Medizin darf auf die menschliche Zuwendung nicht vergessen, denn sie kann wesentlich zum Heilungserfolg beitragen. Die Aktion "Medizin mit Seele" erinnert uns daran, dass immer der gesamte Mensch im Mittelpunkt stehen muss.
Mag. Julian Hadschieff, Geschäftsführer der HUMANOMED und HUMANOCARE Betriebe:
Es ist eine Herausforderung, in dieser Zeit des steten Wandels Werte wie Menschenwürde, Glaube und Moral zu erhalten und in das (Arbeits-)Leben zu integrieren. HUMANOMED und HUMANOCARE als zwei der führenden Betreiber von Privatkliniken und Seniorenbetreuungseinrichtungen bekennen sich seit jeher zu sozialer Verantwortung, Sicherheit sowie zu hoher medizinischer und pflegerischer Qualität. Ganzheitliche Betreuung bedeutet weit mehr als die Anwendung der neuesten medizinischen Methoden und High-Tech Ausstattung. Die persönliche Zuwendung, ein respektvoller Umgang und die Auseinandersetzung mit unseren seelischen Bedürfnissen stellen ebenso wichtige Faktoren dar. Wir haben daher die Arbeit in den von HUMANOMED betreuten Privatkliniken in Wien und der Steiermark unter das Motto „Medizin Persönlich“ gestellt. Der Dialog um Werte in der Medizin und Pflege darf nie enden, aus diesem Grund begrüße ich diese Initiative sehr.
Dr. Michael Heinisch, Geschäftsführer der Vinzenz Gruppe:
Steigender Kosten- und Effizienzdruck auf Gesundheitseinrichtungen und das Gesundheitswesen im Gesamten begünstigen einen negativen Trend: Den Trend zu Medizin und Gesundheitsversorgung, die – auf dem Reißbrett gezeichnet – primär daran gemessen wird, dass sie technisch funktioniert und nicht zuviel kostet.
Wertebewusstsein und die Seele der Medizin gehen verloren. Dabei laufen wir Gefahr, dass das Wertebewusstsein und die Seele der Medizin verloren gehen. Wir aber wollen, dass über Medizin mit Seele bewusst nachgedacht wird, dass der Weg der Werte in der Gesundheitsversorgung gegangen, gefunden, wiederentdeckt wird.
Mag. Christoph Hörhan, Leiter Fonds Gesundes Österreich, ein Geschäftsbereich der Gesundheit Österreich GmbH:
Wir leisten uns in Österreich eines der besten Gesundheitssysteme der Welt. Dennoch konnten wir damit bisher weder die Ausbreitung von Zivilisationskrankheiten aufhalten noch die Kluft in der Lebenserwartung zwischen Menschen verschiedener sozialer Schichten schließen. Das liegt wohl auch daran, dass Gesundheit genauso komplex ist, wie wir Menschen selbst. Wesentliche Faktoren für unsere Gesundheit liegen im psychosozialen Bereich und damit außerhalb der Wirkung von modernen Apparaten und biomedizinischen Errungenschaften. Was wir brauchen ist ein Paradigmenwechsel, hin zu einer Gesundheitsgesellschaft, in der die Potenziale der Menschen von klein auf und ganzheitlich gefördert werden. Im Fonds Gesundes Österreich wollen wir durch unsere Projekte und Angebote einen Beitrag dazu leisten. Die Initiative "Medizin mit Seele" ist dabei ein wertvoller Partner.
NRAbg. Mag. Michael Ikrath, Generalsekretär des Sparkassenverbandes:
Gerade in unserer Leistungsgesellschaft ist es wichtig, dass wir ab und an innehalten und uns auf die nichtmateriellen Werte des Lebens konzentrieren. Dazu zählen Menschlichkeit und ein fürsorgliches Miteinander.
Dies gilt insbesondere für jenen Bereich, wo die Menschen ein besonderes Maß an Zuwendung benötigen: Im Gesundheitswesen. Ich freue mich, dass es Initiativen wie 'Medizin mit Seele' gibt, wo man auf die wesentlichen Werte in der medizinischen Betreuung aufmerksam macht.
BM. Dr. Andrea Kdolsky, Bundesministerin für Gesundheit, Familie und Jugend a.D.:
Der Mensch im Mittelpunkt
Auf Grund meiner bisherigen beruflichen Stationen als Ärztin und Krankenhausmanagerin kenne ich die Herausforderung des österreichischen Gesundheitssystems, das zu den besten der Welt gehört. Als Gesundheitsministerin möchte ich nach dem Motto „Der Mensch im Mittelpunkt“ die Qualität dieses Systems sichern und dafür sorgen, dass Patientinnen und Patienten auch in Zukunft optimal betreut werden. Eine meiner wesentlichen Aufgabe sehe ich darin, die Rahmenbedingungen dieses Systems so zu gestalten, dass Patientinnen und Patienten optimal betreut werden und von allen sie betreuenden Gesundheitsberufen auch die Zeit bekommen, die sie benötigen. Der Mensch und seine Bedürfnisse, Ängste und Sorgen müssen oberste Priorität im Gesundheitswesen haben, denn das seelische Wohlbefinden ist unabdingbar für den Prozess der körperlichen Genesung. Ich freue mich, dass die Vinzenz Gruppe mit der Initiative „Medizin mit Seele“ die Menschen in den Mittelpunkt ihres Handelns rückt und damit einen beispielhaften Weg der Werte eingeschlagen hat.
Komm.-Rat Helmut Klomfar, Obmann der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) a.D.:
Mehr als vier Millionen Versicherte sind der AUVA anvertraut - das bedeutet eine große Verantwortung. Unter dem Motto "Wir sind um Sie besorgt!" haben wir uns die große Aufgabe gestellt, dafür zu sorgen, dass jeder Mensch im Zuge seiner Ausbildung und seines Berufslebens trotz aller Gefahren in sozialer Sicherheit leben kann. Mit ihren vier Kernaufgaben - Prävention, Unfallheilbehandlung, Rehabilitation und Entschädigung - hat die AUVA schon früh erkannt, dass die reine Wiederherstellung der physischen Funktionalität des Körpers alleine zu wenig ist. Die Psyche ist untrennbar mit dem körperlichen Wohlbefinden verbunden und erhält in unseren ganzheitlichen Programmen große Aufmerksamkeit. Ein werteorientiertes Planen und Handeln ist dabei von höchster Wichtigkeit.
MMag. Walter Kneidinger, Geschäftsführer und Verwaltungsdirektor KH der Barmherzigen Schwestern Linz:
Nur Hand in Hand werden wir die großen Herausforderungen in Medizin und Ökonomie lösen können. Eine stabile wirtschaftliche Lage unseres Krankenhauses ermöglicht uns, die großen Aufgaben der Heilung von Menschen zu vollbringen. Modernste medizinische Diagnostik und die Therapie sind dadurch für unsere Patientinnen und Patienten sichergestellt.
Die Rahmenbedingungen für unsere Mitarbeitenden optimiert. Pflege, Ärzte und Ökonomen reichen sich voller Respekt die Hände, um diese Ziele zu erreichen.
Dr. Christiane Körner, Apothekerin:
"Medizin mit Seele - Der Weg der Werte" ist eine wertvolle Initiative, die ich von Herzen unterstütze. Der Mensch bildet eine untrennbare Einheit von Körper, Seele und Geist . Es gibt hervorragende Arzneimittel, deren Wirkung erst durch die fachlich richtige Beratung zur vollen Entfaltung gelangt. Durch persönliche Beratung, menschliche Zuwendung, Zeit und liebevolle Aufmerksamkeit wird der Kunde die richtige Dosierung besser verstehen und sie auch eher einhalten.
Menschliche Zuwendung hat nichts mit Kosten, sondern mit Einfühlungs-Vermögen zu tun.
Als Apothekerin unterstütze ich gerne diese Initiative!
Dr. Andreas Krauter, MBA, Geschäftsführung Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz:
Unsere Patientinnen und Patienten in ihrem körperlichen Leid, ihrer Not zu begreifen und sie im Herzen zu berühren, damit sie genesen können, ist die schönste und wichtigste Aufgabe von Ärztinnen und Ärzten.
Die Hände, die uns gegeben worden sind, sind ein wunderbares Instrument zu begreifen, zu fühlen, zu halten und zu heilen. Dieser berührende Kontakt von Mensch zu Mensch darf uns nicht verloren gehen. Ganz im Gegenteil, wir müssen darauf achten, dass wir das Heil unserer Hände weitergeben. Bewusst der Tatsache, dass uns dies von oben in die Hände gelegt wurde, sollen wir auch die Hände voll Dankbarkeit zum Himmel heben und dafür beten, heilen zu können.
Sr. Cordula Kreinecker, Oberin am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried:
Der Druck in den Gesundheitseinrichtungen wird immer größer. Einsparmaßnahmen fordern höchste Effizienz von Leistungen. Menschen, die mit und für Menschen arbeiten, sind sich bewusst, dass ein wertorientierter Umgang miteinander Zeit und Aufmerksamkeit braucht. Wir können aber das Rad der Entwicklung nicht zurück drehen, noch unsere Zeitressourcen vermehren. In unserer Hand liegt nur das „wie“ unseres Tuns. Auch in der Wertearbeit ist nicht Quantität, sondern Qualität gefragt. Dies soll kein Freibrief sein, für ungesunden Leistungsdruck, und allzu rigorose Einsparmaßnahmen. Es will vielmehr das Bewusstsein auf das lenken, was auch in schwierigen Voraussetzungen möglich ist.
Medizin mit Seele will einladen den Menschen neu in den Blick zu stellen und so die Entscheidungen für das Wesentliche zu schärfen.
Das Herz bei der Sache zu haben, ist die beste Hilfe den konkreten Menschen auch bei knappen Ressourcen nicht aus dem Blick zu verlieren und ihm Ansehen und Würde zu schenken.
Univ.-Prof. Dr. med. Peter Kühn, emeritierter Vorstand Kardiologie Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz:
Wir merken, dass die „Medizin mit Seele“ in letzter Zeit durch Rationalisierungsmaßnahmen, Vorschriften und Kostendruck teilweise „verschüttet“ wurde. Wie können wir sie wieder finden? Ärzteschaft und Pflege müssten die Obsorge um den einzelnen Kranken wieder ganz in den Vordergrund stellen und andere Ziele als zweitrangig betrachten dürfen. Auch sollte ernsthaft hinterfragt werden, ob die zwanghafte Dokumentation die medizinische Versorgung wirklich verbessert oder z.T. nur Zeit vernichtet wird, die die Patienten so dringend brauchen würden.
Krankenhausmanager und Gesundheitspolitiker sollten die Flut von Gesetzen und Verordnungen durchforsten und gemeinsam mit „Leuten an der Front“ ein Regelwerk mit Hausverstand erstellen. Die so gewonnene Zeit könnte einer „Medizin mit Seele“ wieder Wachstumschancen bieten.
Dr. Erich Laminger, ehem. Vorsitzender des Verbandsvorstandes im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger:
Der Mensch ist ein Wesen mit Seele, und Gesundheit ist daher mindestens so sehr eine Frage des seelischen Wohlbefindens, wie eine des körperlichen. Bei aller Bedeutung des sichtbaren Körperlichen und nicht wegzudiskutierender wirtschaftlicher Fragen des Gesundheitswesens dürfen wir daher nicht die Seele vergessen. Deshalb sehe ich in “MEDIZIN MIT SEELE – Der Weg der Werte“ eine äußerst unterstützenswerte Initiative. Mehr Gesundheit, Reduktion krankheitsbedingten Leids und damit letztlich auch die nachhaltige Absicherung eines leistbaren Gesundheitswesens sollten das Ergebnis dieses Weges sein.
Präs. Dr. Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich:
Ich sehe die von der Vinzenz Gruppe ins Leben gerufene Initiative „Medizin mit Seele“ als wahren und echten Zugang, um mit Kompetenz und Menschlichkeit kranken Menschen zu helfen und ihnen Heilung zu verschaffen. „Medizin mit Seele“ ist das, was Österreichs Gesundheitssystem braucht: Neben erstklassiger medizinischer und pflegerischer Betreuung auf höchsten Niveau darf gerade der Mensch nicht zu kurz kommen. Der Mensch muss nicht nur mit seinen körperlichen Leiden, sondern auch mit seinen psychischen Anliegen im Mittelpunkt stehen und in seiner Ganzheit wahrgenommen werden. Den Menschen, die sich tagtäglich mit Herz und Seele in den Dienst des Nächsten stellen und die Patienten liebevoll pflegen und umsorgen, möchte ich meine höchste Bewunderung aussprechen. Mein Dank gilt insbesondere auch den Ordensleuten, die mit besonderen Engagement großartige Leistungen im Dienste der Nächstenliebe erbringen!
Sr. Sigharda Leitner, Generaloberin der Österreichischen Provinz der Barmherzigen Schwestern von Wien-Gumpendorf:
Die Hände der Ordensfrauen sind älter und weniger geworden im Krankenhaus. Wir haben die Aufgaben des Ordens in jüngere Hände gelegt, um die Liebe Christi für unsere Patientinnen und Patienten spürbar zu machen. Unsere vorrangige Aufgabe ist es geworden, Patientinnen und Patienten in ihrer Spiritualität in Not und Krankheit zu begleiten und die Hände zum Gebet zu falten, damit die uns anvertrauten Kranken in ihrem Glauben wieder heil werden können.
Univ.-Prof. Dr. Manfred Maier, Abteilung Allgemeinmedizin am Zentrum für Public Health der MUW:
Die als Hintergründe für die Kampagne "Medizin mit Seele“ genannten Gegebenheiten in der aktuellen Gesundheitsdiskussion treffen vollinhaltlich zu und dokumentieren unter anderem auch, dass die Verantwortlichen im Gesundheitswesen vorwiegend Partikularinteressen wahr nehmen und den Blick für das Ganze verloren haben. Ich unterstütze deshalb die Kampagne "Medizin mit Seele“ aus voller Überzeugung. Meiner persönlichen Einschätzung nach hat das Fehlen einer Wertediskussion aber nicht nur Auswirkungen im Bereich der Gesundheitspolitik, sondern trifft für viele andere Bereiche der gesellschaftlichen Entwicklung gleichermaßen zu. Ich würde mir deshalb wünschen, dass die Initiative nicht nur zu einem Umdenken im Bereich des öffentlichen Gesundheitswesens führt, sondern die Wiederentdeckung von Werten generell in unserer Gesellschaft einen Stellenwert bekommt.
Sr. Josefa Michelitsch, Geschäftsführerin der Vinzenz Gruppe:
Es ist paradox: Je größer der Fortschritt, desto größer die Gefahr, dass die Medizin sich von ihrer Bestimmung entfernt: Medizin muss Dienst von Mensch zu Mensch sein. Aber sie wird immer mehr zu einer seriengefertigten Leistung an „das System“. Und wenn Medizin zur Maschinerie wird, geht der Mensch verloren. Was ist es, das wir zu verlieren drohen? Nein, nicht Geld, Macht oder Einfluss Einzelner. Also nicht die Verluste, um die sich die öffentliche Debatte dreht. Viel wichtiger sind die Werte, die Behandlung von möglicher Heilung unterscheiden. Viel wichtiger ist der Vorrang des Menschlichen vor allem Anderen.
Mag. (FH) Alf Netek, Geschäftsführer Richter- richtig junge Schuhe und geschäftsführender Gesellschafter der shoe&shirt group:
"Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile". Diese Erkenntnis der Wahrnehmungsforschung ist Grundlage unzähliger Kommunikations- und Marketingkonzepte, findet sich häufig im täglichen Sprachgebrauch und scheint leicht verständlich. Doch gerade unsere Gegenwartskultur neigt mit besonderer Akribie dazu, „den Teil“ als Basis der Betrachtung und Entscheidung heranzuziehen und dabei leider meist „das Ganze“ aus den Augen zu verlieren. Die faszinierenden Erfolge der Hightech-Medizin in Verbindung mit einem ständigen Kosten- und Leistungsdruck im Gesundheitswesen lassen aber leicht vergessen, wie komplex das System Mensch letztendlich ist. Effiziente Behandlung von Symptomen heilt keine Krankheit.
Nur eine ausgewogene Harmonie von Körper, Geist und Psyche und eine harmonische Beziehung mit der „heilenden Umwelt“ sind Garantien für eine nachhaltige und ganzheitliche Gesundung. Medizin mit Seele sollte daher eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein.
Dr. Georg Pölzl, Beauftragter des Vorstandes der Deutschen Telekom AG:
Die Erforschung und Entwicklung neuer Technologien ist heute ein unverzichtbarer Teil des Wirtschaftslebens. So ermöglichen uns die Fortschritte in der mobilen Kommunikation, mit unseren Lieben rund um den Globus in Kontakt zu bleiben. Wir haben die Gewissheit, jederzeit mit Menschen, die uns nahe stehen, reden zu können und füreinander da zu sein. Der verantwortungsvolle Umgang mit diesen neuen Technologien muss allerdings erlernt und gelebt werden. Sonst besteht die Gefahr, dass der Fortschritt uns einholt und der Mensch, der mit seinen Bedürfnissen eigentlich im Mittelpunkt stehen soll, auf der Strecke bleibt. Gerade in der Medizin besteht die Gefahr in der Fülle hoch technisierter Behandlungsmethoden die soziale Komponente aus den Augen zu verlieren. Deshalb müssen wir uns immer wieder daran erinnern, worum es bei neuen Entwicklungen eigentlich geht: Menschen zu helfen und sie zu unterstützen.
Dr. Martin Purtscher, Vorarlberger Landeshauptmann a.D.:
Den sieben gemeinnützigen Ordensspitälern, die sich in der Vinzenz Gruppe vereinigen, ist zu ihrem Leitbild "Medizin der Seele – Weg der Werte" zu gratulieren, denn es manifestiert die Werteorientierung dieses Krankenhausverbundes. Im Sinne moderner Unternehmensführung ist für jedes Unternehmen eine langfristige Zielorientierung, ein Leitbild unerlässlich. Ein Krankenhaus hat einen anderen Stellenwert als ein auf Gewinn ausgerichtetes Unternehmen, denn das Ziel der Medizin – dem Menschen HEIL zu vermitteln, also zu HEILEN – wird am ehesten dann erreicht, wenn der Patient nicht nur mit seinem körperlichen Leiden, sondern auch mit seiner Psyche und Spiritualität, somit mit seinem gesamten Wesen im Mittelpunkt steht.
Besonders Spitäler sind Orte, in denen oft psychologische Grenzsituationen des Lebens zu meistern sind, was mehr als nur medizinische Hilfe erfordert. Der Imperativ dieses Leitbildes stellt hohe Anforderungen an Ärzte/Ärztinnen, Pfleger/Pflegerinnen, die sich mit Herz und Seele in den Dienst des Hilfsbedürftigen zu stellen bereit sind, im Sinne des Wortes von Saint Exupery: "Man sieht nur mit dem Herzen gut!"
Das Bekenntnis zu wertorientiertem Helfen aus der Erkenntnis, dass der Mensch eine untrennbare Einheit von Körper, Geist und Seele ist, verdient Anerkennung, ja Bewunderung. Wer könnte dies glaubwürdiger verwirklichen als Ordensspitäler? "Medizin mit Seele" – dieses Leitbild der Ordensspitäler der Vinzenz Gruppe stellt die höchste Steigerung des hippokratischen Eides im Sinne vorbildlicher Nächstenliebe dar. Allen, die sich diesem Leitbild verpflichtet fühlen, gebührt tiefer Dank!
Dr. Josef Pühringer, Landeshauptmann OÖ:
Oberösterreich investiert innerhalb eines Jahrzehnts 1,7 Milliarden Euro in seine Spitäler. Trotz dieses großen Betrages sind wir auch auf andere Investitionen angewiesen: Immaterielle, sind aber genauso wichtige Investitionen. Ich meine damit: Die Zeit, die individuelle Behandlung und die fürsorgliche Betreuung, die die Menschen, die in unseren Krankenhäusern arbeiten tagtäglich in ihre Patienten investieren. Moderne medizinische Betreuung heißt beides zu behandeln: Die Krankheit und den kranken Menschen. Ich danke daher allen, die mit Ihrem Einsatz dazu beitragen, dass es aus Krankenhäusern Orte gelebter Mitmenschlichkeit werden.
Dr. Johanna Rachinger, Generaldirektorin der Österreichischen Nationalbibliothek:
Die Initiative "Medizin mit Seele" der Vinzenz Gruppe unterstütze ich aus tiefer Überzeugung. Sie macht uns bewusst, dass nur eine humane Medizin ihren eigentlichen Zweck wirklich erfüllen kann, nämlich Menschen zu helfen. Krankheit und unsere eigene Endlichkeit sind Tatsachen, mit denen wir alle unausweichlich irgendwann konfrontiert werden. Es liegt an uns, auf einer menschlichen Medizin zu beharren, trotz ökonomischer Sachzwänge und einer immer weiter fortschreitenden Perfektionierung der technischen Hilfsmittel. Der einzelne Mensch in seiner Individualität und seiner Bedürftigkeit muss Maßstab in der medizinischen Betreuung bleiben.
Dkfm. Dr. Claus J. Raidl, Generaldirektor und Vorsitzender des Vorstandes BÖHLER-UDDEHOLM AG:
Als global operierndner Konzern ist gegenseitiger Respekt für die ethnischen und sozialen Besonderheiten und Verhaltensweisen unserer Kunden und Mitarbeiter essentiell für den Erfolg unserer Gruppe. Unsere hohe internationale Reputation basiert auf der Professionalität aller Beschäftigten sowie auf der Qualität der Produkte und Dienstleistungen. Um diese erzielen zu können, muss der Mensch im Mittelpunkt sämtlicher Aktivitäten stehen. Mitarbeiter zu fördern, zu respektieren und sie gerecht und ehrlich zu behandeln zählt deshalb zu unseren Leitsätzen.
Besonders im Gesundheitswesen ist es von enormer Bedeutung, den Menschen, die in einer schwierigen, belastenden Situation auf Hilfe und Heilung angewiesen sind, Respekt und Zuwendung entgegen zu bringen. Ich unterstütze deshalb die Initiative für ein "Mehr“ an gelebter Menschlichkeit.
Maria Rauch-Kallat, Bundesministerin für Gesundheit und Frauen a.D.:
Wir haben unser Gesundheitswesen auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet. Trotz notwendiger Reformschritte und ökonomischer Sachzwänge steht der Mensch im Mittelpunkt unseres Gesundheitswesens. Kranke Menschen haben ein Recht auf erstklassige medizinische Betreuung. Vor allem haben sie ein Recht auf persönliche Zuwendung und menschliche Nähe. Der Respekt vor der Würde des Menschen ist unteilbar und muss in einer leistungsorientierten Gesellschaft besonders den kranken Menschen gelten. Ich bin überzeugt, dass nur eine "Medizin mit Seele", die ich persönlich unterstütze, erfolgreich ist.
Dr. Julia Röper-Kelmayr, Abgeordnete zum OÖ Landtag, Gesundheitsprecherin SPÖ OÖ, Ärztin:
Die Weiterentwicklung des Gesundheitssystems steht am Scheideweg angesichts der in den nächsten Jahren prognostizierten gewaltigen sozialen, demographischen und daraus resultierenden finanziellen Herausforderungen. Es sei nochmals betont, dass alle Bemühungen einer bestmöglichen medizinischen Versorgung und Verfügbarkeit dem Patienten dienen – unabhängig von sozialer Herkunft – und dass jedem einzelnen Patienten auch in Hinkunft die für ihn notwendige medizinisch erforderliche Betreuung zukommen soll. Steigende Kosten, begrenzte Ressourcen und rasanter medizinisch-technischer Fortschritt in der Forschung fachen immer wieder Diskussionen um eine Kostenbegrenzung, eine Effizienzsteigerung und um die Rationalisierung der Medizin an. Die Initiative „Medizin mit Seele“ streicht einmal mehr heraus, dass bei allen ökonomischen Zwängen der Mensch im Mittelpunkt des Handelns stehen muss.
Dr. Hans Jörg Schelling, Vorsitzender des Verbandsvorstandes im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger:
Gerade als Mann der Wirtschaft weiß ich, dass unser Gesundheitswesen keine Branche wie jede andere ist und auch nicht sein darf. Das gilt für die gewinnorientierten Unternehmen im Gesundheitsbereich ebenso wie für die zahllosen gemeinnützig arbeitenden Unternehmen. Zu Letzteren gehören alle öffentlichen Spitäler, aber auch die Unfallkrankenhäuser und Rehabilitationszentren der AUVA. Allen Unternehmen im Gesundheitswesen ist eines gemeinsam: Jedes muss für sich die Frage klären, nach welchen Werten es seine Arbeit ausrichtet, welche Zwecke es verfolgt und welche Mittel es dafür einsetzt.
Initiativen wie "Medizin mit Seele" tragen entscheidend dazu bei, den Verantwortlichen immer wieder den Blick für das Wesentliche zu schärfen und zentrale Fragen zu beantworten, etwa diese: Wollen wir eine menschliche Medizin, die für den Patienten da ist, oder reicht es, die Patienten im Spital möglichst kostengünstig durch die Automatenmedizin zu schleusen? Ich denke, nicht nur der Mann und die Frau auf der Straße sollten eine eindeutige Antwort auf diese Frage erhalten.
Franz Schnabl, Präsident des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs (ASBÖ):
Eine Gesellschaft, in der wirtschaftliches Wachstum und Luxus vor sozialer Gerechtigkeit und Menschlichkeit gehen, hat den Blick für das Wesentliche verloren. Abseits von Bilanzen muss gerade in der Medizin Solidarität zum Wohle der Menschen den Vorzug bekommen. „Hilfe von Mensch zu Mensch“ hat sich der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs als Ziel gesteckt. In der Initiative "Medizin mit Seele" haben wir Gleichgesinnte gefunden, die sich wie wir auf einen Weg der Werte begeben haben. Unterwegs gilt es unsere gemeinsamen Ziele laufend zu artikulieren, damit wir auch gehört werden.
Herbert Schweiger, ehem. Geschäftsführer Microsoft Österreich:
Der technische Fortschritt der vergangenen drei Jahrzehnte hat viele Bereiche wie Arbeit, Freizeit, Kommunikation und auch die Medizin sehr stark verändert. Bahnbrechende Innovationen haben neue Chancen eröffnet und über die Zeit das Leben vieler Menschen erleichtert. Dabei spielt Software eine immer wichtiger werdende Rolle. Die gesamte IKT Industrie und Microsoft als Marktführer im Bereich Anwendungssoftware haben zu dieser Entwicklung nachhaltig beigetragen. Um diese Erfolge erzielen zu können, muss man den einzelnen Menschen die richtigen Werkzeuge, Informationen und Möglichkeiten an die Hand geben. Im Gesundheitssystem sind dies neben einer erstklassigen medizinischen Ausbildung und modernsten IT-Lösungen auch viele emotionale Werte, die zum individuellen Heilungsprozess beitragen. Ich sehe daher in der Initiative "Medizin mit Seele" einen wichtigen Beitrag zur Zukunft des heimischen Gesundheitswesens.
Alois Stöger diplômé, Bundesminister für Gesundheit:
Als Obmann der oberösterreichischen Gebietskrankenkasse stand ich in engem Kontakt mit den Spitälern der Vinzenz Gruppe. Der sorgsame, einfühlsame Umgang mit kranken Menschen und die positiven Rückmeldungen des ärztlichen und pflegenden Personals haben mich beeindruckt. Das sind die Fundamente einer "Medizin mit Seele", wie sie für ein wertorientiertes, humanes und effizientes Gesundheitssystem wichtig sind: Wahrung der Würde von kranken Menschen, ärztliche Leistungen auf hohem Niveau, Vertrauen zwischen Ärztinnen/Ärzten und Patientinnen/Patienten. Ein guter Weg, den die Vinzenz Gruppe beschreitet!
Univ.-Prof.Dr.Dr.h.c. Felix Unger, Vorstand der Universitätsklinik für Herzchirurgie Paracelsus Universität Salzburg, Präsident der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste:
Medizin hat die alleinige Aufgabe, dem Menschen in seiner Krankheit dienend zu helfen, ihn zur Gesundheit zu beraten und am letzten Weg zu begleiten. Medizin reflektiert die jeweilige Kultur und Haltung dem Menschen gegenüber. Sie bleibt eine Kunst für den Menschen, mit allem Wissen zu helfen. Diese Worte klingen einfach, sind heute besonders wichtig, da die heutige Medizin noch auf einem Paradigma basiert, welches von La Mettrie um 1750 postuliert worden ist: „Der Mensch ist eine Maschine“. Damit wurde der Mensch zum Objekt degradiert, ihm wurde seine Seele und sein Geistes geraubt. Heute wird Medizin sehr materialistisch in unserem Kulturverständnis betrieben. Daraus ergibt sich oft eine unmenschliche übertriebene Diagnostik und Therapie aus einer Wissenschaftsgläubigkeit, was die Kosten nur in die Höhe treibt.
Wie weit man den Menschen aus dem Blick verloren hat, spiegelt sich krass an den Patientenrechten wider: der Patient zum Objekt degradiert, muss mit Rechten vor der Medizin, die ihm helfen sollte, geschützt werden. Das ist absurd und eine Pleiteerklärung zugleich. Auch der laute Schrei nach Ethik in der Medizin ist ein beredtes Symptom des fehlenden Wertebewusstseins.
Das neue Paradigma der Medizin für das 21. Jahrhundert rückt den Menschen als komplettes Wesen aus Körper, Geist und Seele wieder in den Mittelpunkt. Es basiert auf drei Säulen.
Mag.a Sonja Wehsely, Wiener Gesundheits- und Sozialstadträtin:
Menschlichkeit ist für die Stadt Wien das oberste Prinzip. In der Gesundheitspolitik bedeutet das für mich nicht nur die Sicherstellung der besten medizinischen Versorgung für alle WienerInnen, unabhängig von Einkommen, Alter, Herkunft oder Geschlecht. Wenn wir von Spitzenmedizin für alle sprechen, dann geht es darum, sämtliche medizinischen Leistungen allen Bevölkerungsgruppen gleich zugänglich zu machen und dabei das psychische oder seelische Wohlergehen niemals außer Acht zu lassen. Die Ordensspitäler und die Häuser der Vinzenz Gruppe sind für uns dabei starke Partner.
Univ.-Prof. DDr. Paul Michael Zulehner, Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät:
Moderne Gesellschaften zeichnet ein gutes Gesundheitssystem aus. Menschen mit hoher beruflicher Kompetenz, Ärzte, Pflegekräfte, Verwaltungspersonal sorgen sich darum, dass es den Leidenden gut geht. "Menschen brauchen aber immer mehr als eine bloß technisch richtige Behandlung. Sie brauchen Menschlichkeit. Sie brauchen die Zuwendung des Herzens", schrieb Papst Benedikt XVI. in seiner Enzyklika über den Gott der Liebe. Menschlich ist ein Gesundheitssystem, in welchem sich die dort Arbeitenden den andern mit einem gebildeten Herzen so zuwenden können, dass diese menschliche Güte zu spüren bekommen. Gut ist ein modernes Gesundheitssystem, wenn es eines mit Herz ist.
Dr. Gabriele Zuna-Kratky, Direktorin Technisches Museum Wien:
In unserer hektischen "automatisierten" Zeit ist ein Rückbesinnen auf Werte wie Menschlichkeit und Obsorge für den Nächsten unumgänglich für die Gesellschaft und in diesem Sinne auch für die Medizin. Menschlichkeit und ein respektvoller Umgang miteinander sind „unbezahlbar“ und deshalb leider oftmals unauffindbar.
Meine Hochachtung gilt besonders dem Pflegepersonal in Krankenhäusern, da hier trotz finanziellen und personellen Engpässen oft Übermenschliches geleistet wird. Gerade kranke Menschen benötigen Ansprache und Wärme, welche sie leider in den Familien oft nicht mehr erhalten, um die Kraft zur Genesung zu finden. Ich bin überzeugt, dass Liebe heilen kann und unterstütze deshalb die Kampagne "Medizin mit Seele".
Initiator der Initiative ist die Vinzenz Gruppe, ein Spitalsverbund von sieben konfessionellen Krankenhäusern in Wien und Oberösterreich. Die Gruppe ist eine Gründung der Barmherzigen Schwestern, der Krankenhäuser verschiedener Ordensgemeinschaften angehören. Ihr Angebot steht allen Patienten offen. Zur Vinzenz Gruppe gehören die Krankenhäuser der Barmherzigen Schwestern Wien, Ried und Linz, das Orthopädische Spital Speising sowie die Krankenhäuser St. Josef, Göttlicher Heiland und Herz-Jesu (alle Wien).
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ist die einheitliche Führung der Spitäler, mit dem Bekenntnis zum christlichen Wertebild. Das Prinzip heißt menschliche Medizin. Das möglich zu machen, ist die Aufgabe von modernem, menschlichem Management in der Gruppe. Effiziente Organisation und Sparen bei Strukturen machen die Mittel frei für den besten Dienst am Menschen. Namhafte Unterstützer geben Ihre Hand für eine Medizin mit Seele:
Dr. Gerald Bachinger, Patientenanwalt NÖ und Sprecher der österreichischen Patienten- und Pflegeanwälte:
Eine auf den Punkt gebrachte Kurzbezeichnung einer bedeutsamen Initiative, von der ich mir frische Impulse zu einer Sensibilisierung und Umorientierung im Gesundheitswesen verspreche. Wenn es diese treffende Bezeichnung für die gegenständlichen Aktivitäten der Vinzenz Gruppe nicht gäbe, müsste sie noch erfunden werden, da damit punktgenau umschrieben ist, was die PatientInnen immer wieder als grundlegendes Bedürfnis artikulieren. Mit der Wertefibel ist eine einprägsame und praxisorientierte Umschreibung gelungen, was „Medizin mit Seele“ bedeutet. Ich hoffe daher, dass die Wertefibel von den Gesundheitsberufen nachhaltig angenommen und in der täglichen Arbeit umgesetzt wird.Mag. Markus Beyrer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung:
In den Händen gut ausgebildeter und motivierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter liegt zu einem erheblichen Teil der Erfolg heimischer Unternehmen. Das gilt insbesondere für die zunehmend zusammenwachsende Welt, in der wir wirtschaften. Gerade in international tätigen Unternehmen und Industriebetrieben sind respektvoller Umgang und soziales Engagement zunehmend wichtigere Elemente für ein gewinnbringendes und nachhaltiges Wirtschaften. Daraus rührt auch mein tiefer Respekt für die Initiative „Medizin mit Seele“ – für die Leistungen und das Engagement im Dienst der Menschlichkeit. Denn auch das österreichische Gesundheitssystem und sein Angebot brauchen beides: exzellentes Know-how und Menschlichkeit.Prim. Dr. Wolfgang Brandtner, Geschäftsführung Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried:
In der lauten Diskussion um Kosten und Effizienz im Gesundheitswesen drohen die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen überhört zu werden. In einer Schutz- und Hilfebedürftigen Situation individuell wahrgenommen zu werden, ist die Erwartung der Menschen. Dazu bedarf es auf Basis einer Werte-orientierten und gesicherten Qualität der Medizin vor allem der Herzensbildung jener, die als Dienstleister im unmittelbaren und auch mittelbaren Behandlungsprozess am Patienten stehen. Herzensbildung wird allerdings auch dem Bemühten weder in die Wiege gelegt, noch am Promotionstag verliehen. Daran muss rechtschaffen gearbeitet werden, um besser zu verstehen und besser helfen zu können. Die Initiative "Medizin mit Seele" ist ein lohnenswerter Denkanstoß für alle in diesem Gesundheitssystem Tätigen.
StR Mag.a. Renate Brauner, Wiener Finanzstadträtin:
Als Wiener Finanzstadträtin ist es mir ein besonderes Anliegen, dass alle Menschen dieser Stadt - unabhängig von sozialem Status, Alter oder Herkunft - medizinisch und pflegerisch auf höchstem Niveau betreut werden. Dabei geht es nicht nur um den Einsatz medizinischer High-Tech-Geräte, sondern vor allem um das Wohlbefinden der PatientInnen und um deren Vertrauen in die Therapie. Die MitarbeiterInnen in allen Wiener Spitälern vereinen hohe fachliche Kompetenz mit Menschlichkeit und tragen so wesentlich dazu bei, dass die medizinische Versorgung dieser Stadt hohes Ansehen genießt. Es ist wichtig, dass bei der Debatte über die Finanzierung und andere Zukunftsfragen des Gesundheitswesens eines nie vergessen wird: der Mensch im Mittelpunkt.Dr. Reiner Brettenthaler, Präsident des CPME Comité Permanent des Médicins Européens:
Krankheit ist nicht nur eine Frage körperlicher Beschwerden und Störungen; Krankheit ist ein gesamtmenschliches Phänomen, das neben der körperlichen die seelisch-geistige und die soziale Komponente mit einbezieht. Menschen, die bei der medizinischen Behandlung Zuwendung und Verständnis erfahren, partizipieren doppelt, wie uns aktuelle Erkenntnisse der Neurowissenschaften eindrucksvoll vor Augen führen: sie arbeiten aktiv an einer Therapie mit und sie kommen mit ihrer Situation schneller und besser zurecht. Die Möglichkeiten der modernen Hochleistungsmedizin und die gewaltigen Fortschritte in der medikamentösen Behandlung dürfen somit nie darüber hinwegtäuschen, dass der gesamte Mensch Ziel der ärztlichen Bemühungen ist und nicht nur seine Krankheit. Die respektvolle Begegnung mit dem Patienten/der Patientin, das Zuhören, das Hinwenden sind zeitlose ethische Ansprüche. Sie sind notwendiger Regulator gegenüber Tendenzen, welche die Sinnhaftigkeit und allgemeine Verfügbarkeit zeitgemäßer medizinischer Hilfe immer mehr nach technokratisch-ökonomischen Kriterien beurteilen. Dieses humane Bewusstsein muss wachgehalten werden, wenn wir ein menschliches und soziales Gesundheitssystem aufrecht erhalten wollen.Dr. Peter Eichler, Leiter der Krankenversicherung, UNIQA Versicherungen AG:
Als größter privater Krankenversicherer Österreichs wollen wir für unsere Kunden bestmögliche Qualität im Spital erreichen. Deshalb haben wir mit zahlreichen Spitälern verbindliche Leistungsstandards vereinbart. Privat geführte Spitäler, darunter jene der Vinzenz Gruppe, weisen dabei einen deutlichen Vorsprung gegenüber den staatlichen Krankenanstalten auf. Unsere Kunden bescheinigen den privat geführten Spitälern signifikant bessere Werte insbesondere bei allen Fragestellungen, bei denen es um die menschliche Komponente geht. "Medizin mit Seele" ist also durch konsequentes Wertemanagement leb- und erlebbar. Dass dies keineswegs im Widerspruch zu ökonomischen Interessen stehen muss, zeigt die Effizienz der privat geführten Spitäler, die - sehr vorsichtig ausgedrückt - keinesfalls schlechter als die der Staatseinrichtungen ist.Kons.-Rat. Mag. Martin Felhofer, Abt des Stiftes Schlägl:
Mit dem „Weg der Werte“ sind wir auf dem richtigen Weg, auf einem modernen Weg. Denn die Trendforscher haben ein „Comeback der Werte“ ausgemacht. Ethik und Moral sind die zentralen Themen des 21. Jahrhunderts. Selbst die Wirtschaft rückt in Zeiten von Globalisierung und Liberalismus vom reinen Effizienzdenken ab und tritt für eine ethische Grundorientierung ein.
Nur wenn wir aus gemeinsamen Werten leben, dann werden wir auch fertig mit unseren Grenzerfahrungen, besonders mit der Grenzerfahrung der Machbarkeit. Es gehört wohl zum Heilen und ist zum Heil, wenn wir die existentiellen Fragen auch des menschenwürdigen Sterbens nicht ausblenden und Beistand schenken.
Die Spaßgesellschaft blendet nicht nur Missgeschick und Misserfolg aus, sondern auch jede Form von Leid, Behinderung und Schwäche. Es ist eine große Herausforderung der „Medizin mit Seele“, den Menschen ganzheitlich zu sehen und zu behandeln. Die „Hand“ als Bild ist ein Ursymbol des Vertrauens.
Dr. Heinz Fischer, Österreichischer Bundespräsident:
Ich freue mich sehr, dass es sich die "Vinzenz Gruppe" als Verbund von gemeinnützigen Ordensspitälern in Wien und Oberösterreich zur Aufgabe gemacht hat, mit der Initiative "Medizin mit Seele" den Blick ganz gezielt auf den kranken Menschen mit all seinen Bedürfnissen zu richten. Nicht nur die körperlichen, sondern auch die seelisch-geistigen und sozialen Anliegen der Patientinnen und Patienten werden in den Vordergrund gestellt. Wir alle wissen, wie schwierig es manchmal ist, im medizinisch- technischen Alltag eines Krankenhauses das Bemühen um die Ganzheit des Menschen im Auge zu behalten. Aber Anteilnahme, persönliche Gespräche und die angemessene Zuwendung behalten bei allen wirtschaftlichen und technischen Herausforderungen bei der Behandlung kranker Menschen ihren unersetzbaren Wert.
Ich danke der Vinzenz Gruppe für ihre Initiative "Medizin mit Seele", die sicher ganz wesentlich zum Genesungsprozess der Patientinnen und Patienten beitragen wird und wünsche Ihnen alles Gute für Ihre unverzichtbare Arbeit!
Dr. Günter Geyer, Generaldirektor Wiener Städtische Versicherung AG VIENNA INSURANCE GROUP:
Die bestmögliche medizinische Versorgung ist für uns als einen der führenden, privaten österreichischen Gesundheits- und Pflegeversicherer ein wichtiges Anliegen. Im Spitalsalltag treten aber oft die Sorgen und emotionalen Bedürfnisse der Patienten in den Hintergrund. Eine `Medizin mit Herz´, die sich um den Menschen aus ganzheitlicher Sicht sorgt, leistet einen wesentlichen Beitrag zur Gesundung. Im Interesse unserer Kunden freue ich mich über diese Initiative sehr und wünsche ihr viel Erfolg dabei, Medizin mit emotionalem Zuspruch zu verbinden, der heute auch in der Pflegefrage so wichtig geworden ist.Dr. Alfred Gusenbauer, Bundeskanzler a.D.:
Das österreichische Gesundheitssystem wird zu den besten weltweit gezählt. Als österreichischer Bundeskanzler ist es mir ein zentrales Anliegen, diesen Status zu erhalten und eine bestmögliche medizinische Versorgung aller Menschen in unserem Land sicherzustellen. Gerade vor dem Hintergrund finanzieller Herausforderungen und der Diskussionen um Kostenbegrenzung und Effizienzsteigerungen muss es unser Ziel bleiben, allen Patientinnen und Patienten eine Betreuung auf höchstem Niveau bieten zu können. Dabei darf es keinen Unterschied nach sozialem Status, Alter oder Herkunft geben.Die Vinzenz Gruppe zeigt mit ihrer Initiative "Medizin mit Seele", dass uns nicht allein die physische Betreuung der Menschen am Herzen liegen darf. Genauso wichtig ist es, gleichzeitig auf die seelisch-geistigen und sozialen Anliegen einzugehen. Ein ganzheitlicher Ansatz in der Medizin darf auf die menschliche Zuwendung nicht vergessen, denn sie kann wesentlich zum Heilungserfolg beitragen. Die Aktion "Medizin mit Seele" erinnert uns daran, dass immer der gesamte Mensch im Mittelpunkt stehen muss.
Mag. Julian Hadschieff, Geschäftsführer der HUMANOMED und HUMANOCARE Betriebe:
Es ist eine Herausforderung, in dieser Zeit des steten Wandels Werte wie Menschenwürde, Glaube und Moral zu erhalten und in das (Arbeits-)Leben zu integrieren. HUMANOMED und HUMANOCARE als zwei der führenden Betreiber von Privatkliniken und Seniorenbetreuungseinrichtungen bekennen sich seit jeher zu sozialer Verantwortung, Sicherheit sowie zu hoher medizinischer und pflegerischer Qualität. Ganzheitliche Betreuung bedeutet weit mehr als die Anwendung der neuesten medizinischen Methoden und High-Tech Ausstattung. Die persönliche Zuwendung, ein respektvoller Umgang und die Auseinandersetzung mit unseren seelischen Bedürfnissen stellen ebenso wichtige Faktoren dar. Wir haben daher die Arbeit in den von HUMANOMED betreuten Privatkliniken in Wien und der Steiermark unter das Motto „Medizin Persönlich“ gestellt. Der Dialog um Werte in der Medizin und Pflege darf nie enden, aus diesem Grund begrüße ich diese Initiative sehr.Dr. Michael Heinisch, Geschäftsführer der Vinzenz Gruppe:
Steigender Kosten- und Effizienzdruck auf Gesundheitseinrichtungen und das Gesundheitswesen im Gesamten begünstigen einen negativen Trend: Den Trend zu Medizin und Gesundheitsversorgung, die – auf dem Reißbrett gezeichnet – primär daran gemessen wird, dass sie technisch funktioniert und nicht zuviel kostet. Wertebewusstsein und die Seele der Medizin gehen verloren. Dabei laufen wir Gefahr, dass das Wertebewusstsein und die Seele der Medizin verloren gehen. Wir aber wollen, dass über Medizin mit Seele bewusst nachgedacht wird, dass der Weg der Werte in der Gesundheitsversorgung gegangen, gefunden, wiederentdeckt wird.
Mag. Christoph Hörhan, Leiter Fonds Gesundes Österreich, ein Geschäftsbereich der Gesundheit Österreich GmbH:
Wir leisten uns in Österreich eines der besten Gesundheitssysteme der Welt. Dennoch konnten wir damit bisher weder die Ausbreitung von Zivilisationskrankheiten aufhalten noch die Kluft in der Lebenserwartung zwischen Menschen verschiedener sozialer Schichten schließen. Das liegt wohl auch daran, dass Gesundheit genauso komplex ist, wie wir Menschen selbst. Wesentliche Faktoren für unsere Gesundheit liegen im psychosozialen Bereich und damit außerhalb der Wirkung von modernen Apparaten und biomedizinischen Errungenschaften. Was wir brauchen ist ein Paradigmenwechsel, hin zu einer Gesundheitsgesellschaft, in der die Potenziale der Menschen von klein auf und ganzheitlich gefördert werden. Im Fonds Gesundes Österreich wollen wir durch unsere Projekte und Angebote einen Beitrag dazu leisten. Die Initiative "Medizin mit Seele" ist dabei ein wertvoller Partner.NRAbg. Mag. Michael Ikrath, Generalsekretär des Sparkassenverbandes:
Dies gilt insbesondere für jenen Bereich, wo die Menschen ein besonderes Maß an Zuwendung benötigen: Im Gesundheitswesen. Ich freue mich, dass es Initiativen wie 'Medizin mit Seele' gibt, wo man auf die wesentlichen Werte in der medizinischen Betreuung aufmerksam macht.
BM. Dr. Andrea Kdolsky, Bundesministerin für Gesundheit, Familie und Jugend a.D.:
Der Mensch im MittelpunktAuf Grund meiner bisherigen beruflichen Stationen als Ärztin und Krankenhausmanagerin kenne ich die Herausforderung des österreichischen Gesundheitssystems, das zu den besten der Welt gehört. Als Gesundheitsministerin möchte ich nach dem Motto „Der Mensch im Mittelpunkt“ die Qualität dieses Systems sichern und dafür sorgen, dass Patientinnen und Patienten auch in Zukunft optimal betreut werden. Eine meiner wesentlichen Aufgabe sehe ich darin, die Rahmenbedingungen dieses Systems so zu gestalten, dass Patientinnen und Patienten optimal betreut werden und von allen sie betreuenden Gesundheitsberufen auch die Zeit bekommen, die sie benötigen. Der Mensch und seine Bedürfnisse, Ängste und Sorgen müssen oberste Priorität im Gesundheitswesen haben, denn das seelische Wohlbefinden ist unabdingbar für den Prozess der körperlichen Genesung. Ich freue mich, dass die Vinzenz Gruppe mit der Initiative „Medizin mit Seele“ die Menschen in den Mittelpunkt ihres Handelns rückt und damit einen beispielhaften Weg der Werte eingeschlagen hat.
Komm.-Rat Helmut Klomfar, Obmann der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) a.D.:
Mehr als vier Millionen Versicherte sind der AUVA anvertraut - das bedeutet eine große Verantwortung. Unter dem Motto "Wir sind um Sie besorgt!" haben wir uns die große Aufgabe gestellt, dafür zu sorgen, dass jeder Mensch im Zuge seiner Ausbildung und seines Berufslebens trotz aller Gefahren in sozialer Sicherheit leben kann. Mit ihren vier Kernaufgaben - Prävention, Unfallheilbehandlung, Rehabilitation und Entschädigung - hat die AUVA schon früh erkannt, dass die reine Wiederherstellung der physischen Funktionalität des Körpers alleine zu wenig ist. Die Psyche ist untrennbar mit dem körperlichen Wohlbefinden verbunden und erhält in unseren ganzheitlichen Programmen große Aufmerksamkeit. Ein werteorientiertes Planen und Handeln ist dabei von höchster Wichtigkeit.MMag. Walter Kneidinger, Geschäftsführer und Verwaltungsdirektor KH der Barmherzigen Schwestern Linz:
Nur Hand in Hand werden wir die großen Herausforderungen in Medizin und Ökonomie lösen können. Eine stabile wirtschaftliche Lage unseres Krankenhauses ermöglicht uns, die großen Aufgaben der Heilung von Menschen zu vollbringen. Modernste medizinische Diagnostik und die Therapie sind dadurch für unsere Patientinnen und Patienten sichergestellt. Die Rahmenbedingungen für unsere Mitarbeitenden optimiert. Pflege, Ärzte und Ökonomen reichen sich voller Respekt die Hände, um diese Ziele zu erreichen.
Dr. Christiane Körner, Apothekerin:
"Medizin mit Seele - Der Weg der Werte" ist eine wertvolle Initiative, die ich von Herzen unterstütze. Der Mensch bildet eine untrennbare Einheit von Körper, Seele und Geist . Es gibt hervorragende Arzneimittel, deren Wirkung erst durch die fachlich richtige Beratung zur vollen Entfaltung gelangt. Durch persönliche Beratung, menschliche Zuwendung, Zeit und liebevolle Aufmerksamkeit wird der Kunde die richtige Dosierung besser verstehen und sie auch eher einhalten.Menschliche Zuwendung hat nichts mit Kosten, sondern mit Einfühlungs-Vermögen zu tun.
Als Apothekerin unterstütze ich gerne diese Initiative!
Dr. Andreas Krauter, MBA, Geschäftsführung Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz:
Unsere Patientinnen und Patienten in ihrem körperlichen Leid, ihrer Not zu begreifen und sie im Herzen zu berühren, damit sie genesen können, ist die schönste und wichtigste Aufgabe von Ärztinnen und Ärzten. Die Hände, die uns gegeben worden sind, sind ein wunderbares Instrument zu begreifen, zu fühlen, zu halten und zu heilen. Dieser berührende Kontakt von Mensch zu Mensch darf uns nicht verloren gehen. Ganz im Gegenteil, wir müssen darauf achten, dass wir das Heil unserer Hände weitergeben. Bewusst der Tatsache, dass uns dies von oben in die Hände gelegt wurde, sollen wir auch die Hände voll Dankbarkeit zum Himmel heben und dafür beten, heilen zu können.
Sr. Cordula Kreinecker, Oberin am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried:
Der Druck in den Gesundheitseinrichtungen wird immer größer. Einsparmaßnahmen fordern höchste Effizienz von Leistungen. Menschen, die mit und für Menschen arbeiten, sind sich bewusst, dass ein wertorientierter Umgang miteinander Zeit und Aufmerksamkeit braucht. Wir können aber das Rad der Entwicklung nicht zurück drehen, noch unsere Zeitressourcen vermehren. In unserer Hand liegt nur das „wie“ unseres Tuns. Auch in der Wertearbeit ist nicht Quantität, sondern Qualität gefragt. Dies soll kein Freibrief sein, für ungesunden Leistungsdruck, und allzu rigorose Einsparmaßnahmen. Es will vielmehr das Bewusstsein auf das lenken, was auch in schwierigen Voraussetzungen möglich ist. Medizin mit Seele will einladen den Menschen neu in den Blick zu stellen und so die Entscheidungen für das Wesentliche zu schärfen.
Das Herz bei der Sache zu haben, ist die beste Hilfe den konkreten Menschen auch bei knappen Ressourcen nicht aus dem Blick zu verlieren und ihm Ansehen und Würde zu schenken.
Univ.-Prof. Dr. med. Peter Kühn, emeritierter Vorstand Kardiologie Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz:
Wir merken, dass die „Medizin mit Seele“ in letzter Zeit durch Rationalisierungsmaßnahmen, Vorschriften und Kostendruck teilweise „verschüttet“ wurde. Wie können wir sie wieder finden? Ärzteschaft und Pflege müssten die Obsorge um den einzelnen Kranken wieder ganz in den Vordergrund stellen und andere Ziele als zweitrangig betrachten dürfen. Auch sollte ernsthaft hinterfragt werden, ob die zwanghafte Dokumentation die medizinische Versorgung wirklich verbessert oder z.T. nur Zeit vernichtet wird, die die Patienten so dringend brauchen würden. Krankenhausmanager und Gesundheitspolitiker sollten die Flut von Gesetzen und Verordnungen durchforsten und gemeinsam mit „Leuten an der Front“ ein Regelwerk mit Hausverstand erstellen. Die so gewonnene Zeit könnte einer „Medizin mit Seele“ wieder Wachstumschancen bieten.
Dr. Erich Laminger, ehem. Vorsitzender des Verbandsvorstandes im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger:
Der Mensch ist ein Wesen mit Seele, und Gesundheit ist daher mindestens so sehr eine Frage des seelischen Wohlbefindens, wie eine des körperlichen. Bei aller Bedeutung des sichtbaren Körperlichen und nicht wegzudiskutierender wirtschaftlicher Fragen des Gesundheitswesens dürfen wir daher nicht die Seele vergessen. Deshalb sehe ich in “MEDIZIN MIT SEELE – Der Weg der Werte“ eine äußerst unterstützenswerte Initiative. Mehr Gesundheit, Reduktion krankheitsbedingten Leids und damit letztlich auch die nachhaltige Absicherung eines leistbaren Gesundheitswesens sollten das Ergebnis dieses Weges sein.Präs. Dr. Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich:
Ich sehe die von der Vinzenz Gruppe ins Leben gerufene Initiative „Medizin mit Seele“ als wahren und echten Zugang, um mit Kompetenz und Menschlichkeit kranken Menschen zu helfen und ihnen Heilung zu verschaffen. „Medizin mit Seele“ ist das, was Österreichs Gesundheitssystem braucht: Neben erstklassiger medizinischer und pflegerischer Betreuung auf höchsten Niveau darf gerade der Mensch nicht zu kurz kommen. Der Mensch muss nicht nur mit seinen körperlichen Leiden, sondern auch mit seinen psychischen Anliegen im Mittelpunkt stehen und in seiner Ganzheit wahrgenommen werden. Den Menschen, die sich tagtäglich mit Herz und Seele in den Dienst des Nächsten stellen und die Patienten liebevoll pflegen und umsorgen, möchte ich meine höchste Bewunderung aussprechen. Mein Dank gilt insbesondere auch den Ordensleuten, die mit besonderen Engagement großartige Leistungen im Dienste der Nächstenliebe erbringen!Sr. Sigharda Leitner, Generaloberin der Österreichischen Provinz der Barmherzigen Schwestern von Wien-Gumpendorf:
Die Hände der Ordensfrauen sind älter und weniger geworden im Krankenhaus. Wir haben die Aufgaben des Ordens in jüngere Hände gelegt, um die Liebe Christi für unsere Patientinnen und Patienten spürbar zu machen. Unsere vorrangige Aufgabe ist es geworden, Patientinnen und Patienten in ihrer Spiritualität in Not und Krankheit zu begleiten und die Hände zum Gebet zu falten, damit die uns anvertrauten Kranken in ihrem Glauben wieder heil werden können.Univ.-Prof. Dr. Manfred Maier, Abteilung Allgemeinmedizin am Zentrum für Public Health der MUW:
Die als Hintergründe für die Kampagne "Medizin mit Seele“ genannten Gegebenheiten in der aktuellen Gesundheitsdiskussion treffen vollinhaltlich zu und dokumentieren unter anderem auch, dass die Verantwortlichen im Gesundheitswesen vorwiegend Partikularinteressen wahr nehmen und den Blick für das Ganze verloren haben. Ich unterstütze deshalb die Kampagne "Medizin mit Seele“ aus voller Überzeugung. Meiner persönlichen Einschätzung nach hat das Fehlen einer Wertediskussion aber nicht nur Auswirkungen im Bereich der Gesundheitspolitik, sondern trifft für viele andere Bereiche der gesellschaftlichen Entwicklung gleichermaßen zu. Ich würde mir deshalb wünschen, dass die Initiative nicht nur zu einem Umdenken im Bereich des öffentlichen Gesundheitswesens führt, sondern die Wiederentdeckung von Werten generell in unserer Gesellschaft einen Stellenwert bekommt.Sr. Josefa Michelitsch, Geschäftsführerin der Vinzenz Gruppe:
Es ist paradox: Je größer der Fortschritt, desto größer die Gefahr, dass die Medizin sich von ihrer Bestimmung entfernt: Medizin muss Dienst von Mensch zu Mensch sein. Aber sie wird immer mehr zu einer seriengefertigten Leistung an „das System“. Und wenn Medizin zur Maschinerie wird, geht der Mensch verloren. Was ist es, das wir zu verlieren drohen? Nein, nicht Geld, Macht oder Einfluss Einzelner. Also nicht die Verluste, um die sich die öffentliche Debatte dreht. Viel wichtiger sind die Werte, die Behandlung von möglicher Heilung unterscheiden. Viel wichtiger ist der Vorrang des Menschlichen vor allem Anderen.Mag. (FH) Alf Netek, Geschäftsführer Richter- richtig junge Schuhe und geschäftsführender Gesellschafter der shoe&shirt group:
"Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile". Diese Erkenntnis der Wahrnehmungsforschung ist Grundlage unzähliger Kommunikations- und Marketingkonzepte, findet sich häufig im täglichen Sprachgebrauch und scheint leicht verständlich. Doch gerade unsere Gegenwartskultur neigt mit besonderer Akribie dazu, „den Teil“ als Basis der Betrachtung und Entscheidung heranzuziehen und dabei leider meist „das Ganze“ aus den Augen zu verlieren. Die faszinierenden Erfolge der Hightech-Medizin in Verbindung mit einem ständigen Kosten- und Leistungsdruck im Gesundheitswesen lassen aber leicht vergessen, wie komplex das System Mensch letztendlich ist. Effiziente Behandlung von Symptomen heilt keine Krankheit. Nur eine ausgewogene Harmonie von Körper, Geist und Psyche und eine harmonische Beziehung mit der „heilenden Umwelt“ sind Garantien für eine nachhaltige und ganzheitliche Gesundung. Medizin mit Seele sollte daher eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein.
Dr. Georg Pölzl, Beauftragter des Vorstandes der Deutschen Telekom AG:
Die Erforschung und Entwicklung neuer Technologien ist heute ein unverzichtbarer Teil des Wirtschaftslebens. So ermöglichen uns die Fortschritte in der mobilen Kommunikation, mit unseren Lieben rund um den Globus in Kontakt zu bleiben. Wir haben die Gewissheit, jederzeit mit Menschen, die uns nahe stehen, reden zu können und füreinander da zu sein. Der verantwortungsvolle Umgang mit diesen neuen Technologien muss allerdings erlernt und gelebt werden. Sonst besteht die Gefahr, dass der Fortschritt uns einholt und der Mensch, der mit seinen Bedürfnissen eigentlich im Mittelpunkt stehen soll, auf der Strecke bleibt. Gerade in der Medizin besteht die Gefahr in der Fülle hoch technisierter Behandlungsmethoden die soziale Komponente aus den Augen zu verlieren. Deshalb müssen wir uns immer wieder daran erinnern, worum es bei neuen Entwicklungen eigentlich geht: Menschen zu helfen und sie zu unterstützen.Dr. Martin Purtscher, Vorarlberger Landeshauptmann a.D.:
Den sieben gemeinnützigen Ordensspitälern, die sich in der Vinzenz Gruppe vereinigen, ist zu ihrem Leitbild "Medizin der Seele – Weg der Werte" zu gratulieren, denn es manifestiert die Werteorientierung dieses Krankenhausverbundes. Im Sinne moderner Unternehmensführung ist für jedes Unternehmen eine langfristige Zielorientierung, ein Leitbild unerlässlich. Ein Krankenhaus hat einen anderen Stellenwert als ein auf Gewinn ausgerichtetes Unternehmen, denn das Ziel der Medizin – dem Menschen HEIL zu vermitteln, also zu HEILEN – wird am ehesten dann erreicht, wenn der Patient nicht nur mit seinem körperlichen Leiden, sondern auch mit seiner Psyche und Spiritualität, somit mit seinem gesamten Wesen im Mittelpunkt steht. Besonders Spitäler sind Orte, in denen oft psychologische Grenzsituationen des Lebens zu meistern sind, was mehr als nur medizinische Hilfe erfordert. Der Imperativ dieses Leitbildes stellt hohe Anforderungen an Ärzte/Ärztinnen, Pfleger/Pflegerinnen, die sich mit Herz und Seele in den Dienst des Hilfsbedürftigen zu stellen bereit sind, im Sinne des Wortes von Saint Exupery: "Man sieht nur mit dem Herzen gut!"
Das Bekenntnis zu wertorientiertem Helfen aus der Erkenntnis, dass der Mensch eine untrennbare Einheit von Körper, Geist und Seele ist, verdient Anerkennung, ja Bewunderung. Wer könnte dies glaubwürdiger verwirklichen als Ordensspitäler? "Medizin mit Seele" – dieses Leitbild der Ordensspitäler der Vinzenz Gruppe stellt die höchste Steigerung des hippokratischen Eides im Sinne vorbildlicher Nächstenliebe dar. Allen, die sich diesem Leitbild verpflichtet fühlen, gebührt tiefer Dank!
Dr. Josef Pühringer, Landeshauptmann OÖ:
Oberösterreich investiert innerhalb eines Jahrzehnts 1,7 Milliarden Euro in seine Spitäler. Trotz dieses großen Betrages sind wir auch auf andere Investitionen angewiesen: Immaterielle, sind aber genauso wichtige Investitionen. Ich meine damit: Die Zeit, die individuelle Behandlung und die fürsorgliche Betreuung, die die Menschen, die in unseren Krankenhäusern arbeiten tagtäglich in ihre Patienten investieren. Moderne medizinische Betreuung heißt beides zu behandeln: Die Krankheit und den kranken Menschen. Ich danke daher allen, die mit Ihrem Einsatz dazu beitragen, dass es aus Krankenhäusern Orte gelebter Mitmenschlichkeit werden.Dr. Johanna Rachinger, Generaldirektorin der Österreichischen Nationalbibliothek:
Die Initiative "Medizin mit Seele" der Vinzenz Gruppe unterstütze ich aus tiefer Überzeugung. Sie macht uns bewusst, dass nur eine humane Medizin ihren eigentlichen Zweck wirklich erfüllen kann, nämlich Menschen zu helfen. Krankheit und unsere eigene Endlichkeit sind Tatsachen, mit denen wir alle unausweichlich irgendwann konfrontiert werden. Es liegt an uns, auf einer menschlichen Medizin zu beharren, trotz ökonomischer Sachzwänge und einer immer weiter fortschreitenden Perfektionierung der technischen Hilfsmittel. Der einzelne Mensch in seiner Individualität und seiner Bedürftigkeit muss Maßstab in der medizinischen Betreuung bleiben.Dkfm. Dr. Claus J. Raidl, Generaldirektor und Vorsitzender des Vorstandes BÖHLER-UDDEHOLM AG:
Als global operierndner Konzern ist gegenseitiger Respekt für die ethnischen und sozialen Besonderheiten und Verhaltensweisen unserer Kunden und Mitarbeiter essentiell für den Erfolg unserer Gruppe. Unsere hohe internationale Reputation basiert auf der Professionalität aller Beschäftigten sowie auf der Qualität der Produkte und Dienstleistungen. Um diese erzielen zu können, muss der Mensch im Mittelpunkt sämtlicher Aktivitäten stehen. Mitarbeiter zu fördern, zu respektieren und sie gerecht und ehrlich zu behandeln zählt deshalb zu unseren Leitsätzen. Besonders im Gesundheitswesen ist es von enormer Bedeutung, den Menschen, die in einer schwierigen, belastenden Situation auf Hilfe und Heilung angewiesen sind, Respekt und Zuwendung entgegen zu bringen. Ich unterstütze deshalb die Initiative für ein "Mehr“ an gelebter Menschlichkeit.
Maria Rauch-Kallat, Bundesministerin für Gesundheit und Frauen a.D.:
Wir haben unser Gesundheitswesen auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet. Trotz notwendiger Reformschritte und ökonomischer Sachzwänge steht der Mensch im Mittelpunkt unseres Gesundheitswesens. Kranke Menschen haben ein Recht auf erstklassige medizinische Betreuung. Vor allem haben sie ein Recht auf persönliche Zuwendung und menschliche Nähe. Der Respekt vor der Würde des Menschen ist unteilbar und muss in einer leistungsorientierten Gesellschaft besonders den kranken Menschen gelten. Ich bin überzeugt, dass nur eine "Medizin mit Seele", die ich persönlich unterstütze, erfolgreich ist.Dr. Julia Röper-Kelmayr, Abgeordnete zum OÖ Landtag, Gesundheitsprecherin SPÖ OÖ, Ärztin:
Die Weiterentwicklung des Gesundheitssystems steht am Scheideweg angesichts der in den nächsten Jahren prognostizierten gewaltigen sozialen, demographischen und daraus resultierenden finanziellen Herausforderungen. Es sei nochmals betont, dass alle Bemühungen einer bestmöglichen medizinischen Versorgung und Verfügbarkeit dem Patienten dienen – unabhängig von sozialer Herkunft – und dass jedem einzelnen Patienten auch in Hinkunft die für ihn notwendige medizinisch erforderliche Betreuung zukommen soll. Steigende Kosten, begrenzte Ressourcen und rasanter medizinisch-technischer Fortschritt in der Forschung fachen immer wieder Diskussionen um eine Kostenbegrenzung, eine Effizienzsteigerung und um die Rationalisierung der Medizin an. Die Initiative „Medizin mit Seele“ streicht einmal mehr heraus, dass bei allen ökonomischen Zwängen der Mensch im Mittelpunkt des Handelns stehen muss.Dr. Hans Jörg Schelling, Vorsitzender des Verbandsvorstandes im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger:
Gerade als Mann der Wirtschaft weiß ich, dass unser Gesundheitswesen keine Branche wie jede andere ist und auch nicht sein darf. Das gilt für die gewinnorientierten Unternehmen im Gesundheitsbereich ebenso wie für die zahllosen gemeinnützig arbeitenden Unternehmen. Zu Letzteren gehören alle öffentlichen Spitäler, aber auch die Unfallkrankenhäuser und Rehabilitationszentren der AUVA. Allen Unternehmen im Gesundheitswesen ist eines gemeinsam: Jedes muss für sich die Frage klären, nach welchen Werten es seine Arbeit ausrichtet, welche Zwecke es verfolgt und welche Mittel es dafür einsetzt.Initiativen wie "Medizin mit Seele" tragen entscheidend dazu bei, den Verantwortlichen immer wieder den Blick für das Wesentliche zu schärfen und zentrale Fragen zu beantworten, etwa diese: Wollen wir eine menschliche Medizin, die für den Patienten da ist, oder reicht es, die Patienten im Spital möglichst kostengünstig durch die Automatenmedizin zu schleusen? Ich denke, nicht nur der Mann und die Frau auf der Straße sollten eine eindeutige Antwort auf diese Frage erhalten.
Franz Schnabl, Präsident des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs (ASBÖ):
Eine Gesellschaft, in der wirtschaftliches Wachstum und Luxus vor sozialer Gerechtigkeit und Menschlichkeit gehen, hat den Blick für das Wesentliche verloren. Abseits von Bilanzen muss gerade in der Medizin Solidarität zum Wohle der Menschen den Vorzug bekommen. „Hilfe von Mensch zu Mensch“ hat sich der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs als Ziel gesteckt. In der Initiative "Medizin mit Seele" haben wir Gleichgesinnte gefunden, die sich wie wir auf einen Weg der Werte begeben haben. Unterwegs gilt es unsere gemeinsamen Ziele laufend zu artikulieren, damit wir auch gehört werden.Herbert Schweiger, ehem. Geschäftsführer Microsoft Österreich:
Der technische Fortschritt der vergangenen drei Jahrzehnte hat viele Bereiche wie Arbeit, Freizeit, Kommunikation und auch die Medizin sehr stark verändert. Bahnbrechende Innovationen haben neue Chancen eröffnet und über die Zeit das Leben vieler Menschen erleichtert. Dabei spielt Software eine immer wichtiger werdende Rolle. Die gesamte IKT Industrie und Microsoft als Marktführer im Bereich Anwendungssoftware haben zu dieser Entwicklung nachhaltig beigetragen. Um diese Erfolge erzielen zu können, muss man den einzelnen Menschen die richtigen Werkzeuge, Informationen und Möglichkeiten an die Hand geben. Im Gesundheitssystem sind dies neben einer erstklassigen medizinischen Ausbildung und modernsten IT-Lösungen auch viele emotionale Werte, die zum individuellen Heilungsprozess beitragen. Ich sehe daher in der Initiative "Medizin mit Seele" einen wichtigen Beitrag zur Zukunft des heimischen Gesundheitswesens.Alois Stöger diplômé, Bundesminister für Gesundheit:
Als Obmann der oberösterreichischen Gebietskrankenkasse stand ich in engem Kontakt mit den Spitälern der Vinzenz Gruppe. Der sorgsame, einfühlsame Umgang mit kranken Menschen und die positiven Rückmeldungen des ärztlichen und pflegenden Personals haben mich beeindruckt. Das sind die Fundamente einer "Medizin mit Seele", wie sie für ein wertorientiertes, humanes und effizientes Gesundheitssystem wichtig sind: Wahrung der Würde von kranken Menschen, ärztliche Leistungen auf hohem Niveau, Vertrauen zwischen Ärztinnen/Ärzten und Patientinnen/Patienten. Ein guter Weg, den die Vinzenz Gruppe beschreitet!Univ.-Prof.Dr.Dr.h.c. Felix Unger, Vorstand der Universitätsklinik für Herzchirurgie Paracelsus Universität Salzburg, Präsident der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste:
Medizin hat die alleinige Aufgabe, dem Menschen in seiner Krankheit dienend zu helfen, ihn zur Gesundheit zu beraten und am letzten Weg zu begleiten. Medizin reflektiert die jeweilige Kultur und Haltung dem Menschen gegenüber. Sie bleibt eine Kunst für den Menschen, mit allem Wissen zu helfen. Diese Worte klingen einfach, sind heute besonders wichtig, da die heutige Medizin noch auf einem Paradigma basiert, welches von La Mettrie um 1750 postuliert worden ist: „Der Mensch ist eine Maschine“. Damit wurde der Mensch zum Objekt degradiert, ihm wurde seine Seele und sein Geistes geraubt. Heute wird Medizin sehr materialistisch in unserem Kulturverständnis betrieben. Daraus ergibt sich oft eine unmenschliche übertriebene Diagnostik und Therapie aus einer Wissenschaftsgläubigkeit, was die Kosten nur in die Höhe treibt.Wie weit man den Menschen aus dem Blick verloren hat, spiegelt sich krass an den Patientenrechten wider: der Patient zum Objekt degradiert, muss mit Rechten vor der Medizin, die ihm helfen sollte, geschützt werden. Das ist absurd und eine Pleiteerklärung zugleich. Auch der laute Schrei nach Ethik in der Medizin ist ein beredtes Symptom des fehlenden Wertebewusstseins.
Das neue Paradigma der Medizin für das 21. Jahrhundert rückt den Menschen als komplettes Wesen aus Körper, Geist und Seele wieder in den Mittelpunkt. Es basiert auf drei Säulen.
- - Zuwendung zum Patienten, etwas, was so einfach ist, aber vom menschlichen her so unendlich schwierig zu sein scheint. Dabei haben wir alle Hände, die wir helfend verwenden können.
- - Hochleistungsmedizin. Diese ist unverzichtbar. Gerade in unserer Kultur der enormen Fortschritte ist das gesamte Wissen dem Menschen für sein Wohlergehen zur Verfügung zu stellen. Dadurch ist das Suchen nach neuen Therapien, nach neuen Diagnosemöglichkeiten immer angezeigt. Die Medizin wird zunehmend individueller und effektiver.
- - Prävention. Das ist eine Weiterentwicklung einer uralten Aufgabe der Medizin. Hier gilt es, den Gesunden zu motivieren und kultivierend mit sich und der Welt umzugehen.
Mag.a Sonja Wehsely, Wiener Gesundheits- und Sozialstadträtin:
Menschlichkeit ist für die Stadt Wien das oberste Prinzip. In der Gesundheitspolitik bedeutet das für mich nicht nur die Sicherstellung der besten medizinischen Versorgung für alle WienerInnen, unabhängig von Einkommen, Alter, Herkunft oder Geschlecht. Wenn wir von Spitzenmedizin für alle sprechen, dann geht es darum, sämtliche medizinischen Leistungen allen Bevölkerungsgruppen gleich zugänglich zu machen und dabei das psychische oder seelische Wohlergehen niemals außer Acht zu lassen. Die Ordensspitäler und die Häuser der Vinzenz Gruppe sind für uns dabei starke Partner.Univ.-Prof. DDr. Paul Michael Zulehner, Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät:
Moderne Gesellschaften zeichnet ein gutes Gesundheitssystem aus. Menschen mit hoher beruflicher Kompetenz, Ärzte, Pflegekräfte, Verwaltungspersonal sorgen sich darum, dass es den Leidenden gut geht. "Menschen brauchen aber immer mehr als eine bloß technisch richtige Behandlung. Sie brauchen Menschlichkeit. Sie brauchen die Zuwendung des Herzens", schrieb Papst Benedikt XVI. in seiner Enzyklika über den Gott der Liebe. Menschlich ist ein Gesundheitssystem, in welchem sich die dort Arbeitenden den andern mit einem gebildeten Herzen so zuwenden können, dass diese menschliche Güte zu spüren bekommen. Gut ist ein modernes Gesundheitssystem, wenn es eines mit Herz ist.Dr. Gabriele Zuna-Kratky, Direktorin Technisches Museum Wien:
In unserer hektischen "automatisierten" Zeit ist ein Rückbesinnen auf Werte wie Menschlichkeit und Obsorge für den Nächsten unumgänglich für die Gesellschaft und in diesem Sinne auch für die Medizin. Menschlichkeit und ein respektvoller Umgang miteinander sind „unbezahlbar“ und deshalb leider oftmals unauffindbar. Meine Hochachtung gilt besonders dem Pflegepersonal in Krankenhäusern, da hier trotz finanziellen und personellen Engpässen oft Übermenschliches geleistet wird. Gerade kranke Menschen benötigen Ansprache und Wärme, welche sie leider in den Familien oft nicht mehr erhalten, um die Kraft zur Genesung zu finden. Ich bin überzeugt, dass Liebe heilen kann und unterstütze deshalb die Kampagne "Medizin mit Seele".

